Ankerzentrum Stephansposching Ausschreitungen: Enthemmung durch fehlende Perspektive?

Derzeit Heimat für 108 Flüchtlinge - zum Großteil aus Schwarzafrika: Die Außenstelle des Ankerzentrums Deggendorf in einem Gewerbegebiet in bei Stephansposching. Foto: olg

Nach den erneuten Gewaltattacken in Stephansposching ist offen, ob die Ankerzentrum-Außenstelle eine Sonderrolle hat. Einig sind sich die Experten aber, dass so etwas jederzeit wieder passieren kann.

Die Stephansposchinger Außenstelle des Ankerzentrums Deggendorf liegt in einem Gewerbegebiet. Entsprechend wenig einladend sieht das Industriegebäude von außen aus. Der im Amtsdeutsch "Dependance" genannte Zweckbau bietet theoretisch Platz für 350 Flüchtlinge. Untergebracht sind derzeit dort 108 Menschen - der überwiegende Teil aus Schwarzafrika (Subsahara-Afrika). Diese haben in der Regel wenig Chancen auf einen erfolgreichen Bescheid ihres Asylantrags.

Seit dem Wochenende ist Stephansposching erneut in den nationalen Schlagzeilen bis hoch zur BILD-Zeitung; die einschlägigen Kommentare in den sozialen Medien kochen hoch. Bei heftigen Ausschreitungen bei einem Einsatz sind fünf Polizisten verletzt worden. Die drei Rädelsführer der Attacken - drei Nigerianer im Alter von 23 bis 38 Jahren - sollen möglichst schnell abgeschoben werden, hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) noch am Wochenende angekündigt: "Wer sich so aufführt, hat in unserem Land nichts zu suchen".

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