Angst vor wirtschaftlichen Folgen: Coronavirus lässt die Spritpreise purzeln

, aktualisiert am 18.03.2020 - 13:00 Uhr
Die Spritpreise in Deutschland sind im Vergleich zur Vorwoche wieder gesunken. (Symbolbild) Foto: dpa

Angesichts der weltweiten Coronakrise und der einbrechenden Rohölnotierungen geben die Spritpreise an den Tankstellen deutlich nach.

Die Spritpreise an Deutschlands Tankstellen sinken angesichts der Coronakrise weiter. Eine Entwicklung, die bereits seit einigen Wochen zu beobachten ist. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,267 Euro, das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter. Aus Angst vor einer globalen Rezession bewegen sich die Rohölnotierungen weiter steil nach unten. Ein Barrel der Sorte Brent kostet aktuell nur noch 29 Dollar, das sind rund acht Dollar weniger als vor einer Woche. Rohöl ist damit so billig wie zuletzt Anfang des Jahres 2016. Angesichts dieser Entwicklung auf dem Rohölmarkt besteht Potenzial für weitere Rückgänge der Kraftstoffpreise. Vergünstigungen aus sinkenden Rohölnotierungen kommen dann vollständig bei den Verbrauchern an, wenn der Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt dies erzwingt.

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