Man kann die AfD verachten. Die Politik, für die sie steht, die Figuren, die sie repräsentieren, die Provokationen und Parolen, die aus ihren Reihen immer wieder zu hören sind. Wem die Partei zuwider ist, dem steht es frei, das zu äußern. Der kann auf die Straße gehen und gegen Veranstaltungen der Partei protestieren. Doch eines geht nicht, unter keinen Umständen: die Auseinandersetzung mit Gewalt auszutragen. Was am Montag in Bremen geschehen ist, die brutale Attacke auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz, war ein Angriff auf die Demokratie. Auf uns alle. Eine abscheuliche Tat, für die es keine Rechtfertigung geben kann.

Vorausgesetzt, es handelt sich - und alles spricht dafür - wirklich um ein politisches Verbrechen, dann erreichen die Täter das Gegenteil von dem, was sie vermutlich im Sinn hatten. Denn sie schwächen die AfD damit nicht. Sie machen sie stärker. Weil sie den von der "Alternative" gepflegten Opfermythos zu bestätigen scheinen, die "Altparteien" und die Medien in der "links-grün versifften Republik" stachelten mit ihrer "Hetze gegen die AfD" gewaltbereite Extremisten zu solchen Taten an. Auch beispielsweise zu Sprengstoffanschlägen auf AfD-Büros. Dergleichen wird allenfalls dazu führen, dass die Partei, die selbst Tabubrüche zum Programm gemacht hat, enger zusammenrückt.

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