Es war eine Szene, die sinnbildlich stand für das ganze Spiel: Zehn Sekunden vor Ende der Partie gegen die Adler Mannheim versuchten die Straubing Tigers, mit vereinten Kräften und aller Gewalt den Puck doch noch irgendwie zum Ausgleich über die Linie zu drücken. Doch im chaotischen Gewühl vor dem Tor von Adler-Keeper Felix Brückmann wollte die Scheibe einfach nicht mehr in den Kasten.

Nein, mangelnden Willen konnte man den Tigers in Spiel eins dieser Viertelfinal-Serie wahrlich nicht vorwerfen, und auch die Chancen waren da, um das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Letztlich setzte sich aber doch die abgezockte und geradlinige Spielweise der Mannheimer durch, die sich mit der Führung im Rücken im fremden Stadion auch mental wohl etwas leichter taten als die Gastgeber.