Seit mehr als einem Jahr steht das Chefzimmer der US-Vertretung in Deutschland, im Herzen der Hauptstadt, gleich beim Brandenburger Tor, leer. Der Posten des US-Botschafters, des wichtigsten Bindeglieds zwischen Berlin und Washington ist unbesetzt, Spätfolge der unter dem republikanischen Polter-Präsidenten Donald Trump empfindlich abgekühlten transatlantischen Beziehungen. Jetzt soll sich das Tauwetter, das unter Trumps demokratischem Nachfolger Joe Biden eingesetzt hat, auch in der Spitzendiplomatie widerspiegeln.

Nach übereinstimmenden Medienberichten und Informationen aus deutschen und amerikanischen Regierungskreise wird Amy Gutmann neue US-Botschafterin. Eine offizielle Bestätigung aus dem Weißen Haus gab es US-Medien zufolge bislang nicht, doch zuletzt deutete alles darauf hin, dass Biden seine langjährige Vertraute bald nach Deutschland schickt.

Gutmanns Vater wuchs in Mittelfranken auf