"Ich war mit einem Praktikanten in Straßkirchen und habe gesehen, wie ein Auto am Randstein angefahren ist", sagt ein Polizist als Zeuge vor dem Amtsgericht aus. Durch diesen Fahrfehler ist der heute auf der Anklagebank sitzende 38-Jährige erst aufgefallen. Es folgt eine Verfolgungsjagd mit der Polizei über knapp 40 Kilometer. Fazit: Neun Monate auf Bewährung für die Fahrt jenseits aller Vorschriften, unter Drogen und ohne Führerschein.

Der Angeklagte setzt sich hin, schnauft tief durch. Körperhaltung angespannt. Der 38-Jährige war Ende vergangenen Jahres mit einem Auto unterwegs, obwohl er es nicht durfte. Unter Betäubungsmitteln und ohne Fahrerlaubnis. Als er der Polizei in Straßkirchen auffiel und sie ihn anfing zu verfolgen, beschleunigte er auf 140 Stundenkilometer - bei erlaubten 100.