Amtsgericht Straubing Aussteiger zu seinem Schutz per Video vernommen

Premiere für das Amtsgericht: Ein Zeuge saß nicht im Gerichtssaal, sondern wurde audiovisuell vernommen. Foto: dpa

Premiere für das Amtsgericht: Ein Zeuge saß nicht im Gerichtssaal, sondern wurde audiovisuell vernommen.

Weil die technischen Voraussetzungen in Straubing nicht vorhanden sind, musste das Schöffengericht samt Protokollführerin nach Regensburg reisen, um in einem Sitzungssaal des Landgerichts zu tagen.

Hintergrund für diese Vernehmung war die Tatsache, dass der Zeuge in diesem Betäubungsmittelfall in nicht erkannt werden sollte. Er ist Ex-Mitglied der "Bandidos" und gilt als Aussteiger aus der Motorradrocker-Szene und befindet sich in einem Zeugenschutzprogramm. Aus seinem ehemaligen Umfeld seien Repressalien zu befürchten, hieß es. Der Zeuge saß an einem unbekannten Ort und hatte auch darauf bestanden, sich unkenntlich zu machen...

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. September 2018.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos