Verletzungen lassen sich in der Massentierhaltung oftmals nicht vermeiden, wie am Mittwoch eine Verhandlung zeigte. Der Angeklagte Josef J. (Name von der Redaktion geändert) führt seit Jahrzehnten einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Tierhaltung östlich von Landshut. "Da gab's nie was zu beanstanden", sagte der Hof-Tierarzt vor dem Amtsgericht.

Im Februar 2018 war allerdings die komplette Herde von 420 Schweinen von einer Atemwegserkrankung betroffen. Zudem stellte der Tierarzt die Diagnose "heftiges Schwanzbeißgeschehen" als mögliche Folge der Erkrankung. Als Sofortmaßnahme gab es Medikamente und mehr Spielzeug für die Tiere. Die Schweine mit Bisswunden wurden separiert. Eine Woche später war dem Veterinär zufolge eine "deutliche Besserung in allen Belangen" festzustellen. 18 Schweine kamen in die Krankenbucht. Der restlichen Herde attestierte er die Schlachtfähigkeit. Monate später, so der Tierarzt, musste er dann "mit größter Verwunderung" zur Kenntnis nehmen, dass der Landwirt einen Strafbefehl wegen Vergehen nach dem Tierschutzgesetz erhalten hatte.

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