Irgendwie wartet man beim Plädoyer des bekannten Regensburger Strafverteidigers am Donnerstag im Chamer Gerichtssaal nur noch darauf, dass er beantragen würde, den beiden Angeklagten das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Jedenfalls dankt er dem jungen Pärchen ausdrücklich, dass sie wieder auf den rechten Weg zurückgefunden haben. Allerdings, nachdem sie zuvor längere Zeit selbst exzessiv gekifft und zur Finanzierung des kostspieligen Hobbys Marihuana an andere verkauft haben. Am Ende bekommen sie zwar keinen Orden, aber zumindest ein mildes Urteil.