American Football So lief das zwölfte NFL-Wochenende

Spielentscheidender Moment: Packers-Cornerback Rasul Douglas (vorne) fängt einen Pass von Rams-Spielmacher Matthew Stafford (r.) vor Receiver Cooper Kupp (l.) ab und trägt den Ball in die gegnerische Endzone. Foto: ZUMA Wire/imago

Drei Teams unterstreichen ihre Super-Bowl-Ambitionen. Ein Superstar muss auf die Bank. So lief das Wochenende in der NFL.

Die Green Bay Packers haben das NFL-Topspiel gegen die Los Angeles Rams gewonnen. Auch dank einiger guter Szenen von Equanimeous St. Brown holten die Packers am Sonntag ein 36:28 gegen das Starensemble aus Los Angeles, bei dem Odell Beckham Jr. zwar seinen ersten Touchdown fing, insgesamt aber erneut blass blieb für sein neues Team. Packers-Quarterback Aaron Rodgers hatte trotz eines gebrochenen Zehs erneut ein starkes Spiel, zwei Touchdown-Pässe und erlief den ersten Touchdown selbst. St. Brown fing einen Pass für sieben Yards und hatte in den Special Teams starke Szenen.

Die ambitionierten Rams kassierten bereits die dritte Niederlage in Serie und rutschen langsam aber sicher in eine Krise. Noch sind die Playoffs - und damit auch der Traum einer- Super-Bowl-Teilnahme im eigenen Stadion - für das Team nicht akut in Gefahr. "Wir haben Jungs, die einfach viel zu gut sind, um Spiele so zu verlieren und in Serie zu verlieren", klagte Rams-Verteidiger Jalen Ramsey.

Patriots mit sechs Siegen am Stück

Die New England Patriots bleiben das heißeste Team der NFL. Die Mannschaft um Fullback Jakob Johnson aus Stuttgart bezwang am Sonntag auch die zuletzt starken Tennessee Titans deutlich 36:13 und hat nun sechs Siege in Serie - keine andere Mannschaft in der National Football League war in den vergangenen Wochen so erfolgreich. Mit dem achten Saisonsieg zogen die Patriots in der AFC East auch wieder an den Buffalo Bills vorbei, die mit ihrem Sieg am Donnerstag vorgelegt hatten, und haben weiter die beste Ausgangsposition für die Playoffs. Für die Titans war die Pleite die zweite in Serie, die sechs Spiele zuvor hatten sie alle gewonnen.

Positiv für die Titans war die Niederlage der Indianapolis Colts gegen Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers. Die Colts führten zwar zwischenzeitlich 17:7, hatten der Mannschaft um Tom Brady aber letztendlich nichts entgegenzusetzen und konnten den Druck auf die Titans in der AFC South durch das 31:38 nicht erhöhen. Bei den Buccaneers hatte Leonard Fournette einen herausragenden Auftritt mit vier Touchdowns.

Nur fünf angebrachte Pässe, dafür zwei Interceptions: Cam Newton schwach

Für Cam Newton lief der Tag unerfreulich. Beim 10:33 der Carolina Panthers gegen die Miami Dolphins musste der Quarterback im letzten Viertel auf die Bank, nach dem er nur fünf von 21 Pässen zu einem Mitspieler gebracht und sich zwei Interceptions erlaubt hatte. Für die Dolphins war es bereits der vierte Sieg in Serie - nur die Kansas City Chiefs und die Patriots sind besser.

 

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