Amateurfußball vor dem Re-Start SpVgg Hankofen: Mit Heimstärke zum erneuten Klassenerhalt?

Trainer Gerry Huber und die SpVgg Hankofen wollen am Ende der Rest-Saison über dem Strich stehen. Foto: Stefan Ritzinger

Am Wochenende steigen die ostbayerischen Amateurvereine nach vielen Monaten wieder in den Pflichtspielbetrieb ein. In unserer Serie durchleuchten wir den aktuellen Stand bei den Vereinen aus der Region. idowa hat bei der SpVgg Hankofen nachgefragt.

Was hat sich personell während der Pause getan?

Hankofen hat im Sommer mit Brian Wagner ein Top-Talent an die DJK Vilzing verloren. Dafür kamen mit Jonas Blümel, Elija Hrtl (beide U19 Landshut) und Andreas Wagner (Pilsting) drei Neuzugänge. „Der Abgang von Brian tut uns natülrich schon weh, weil er vielseitig einsetzbar war und gute Leistungen gezeigt hat“, sagt Trainer Gerry Huber. Er ist aber optimistisch, dass die Mannschaft dennoch die nötige Qualität hat. „Wir haben nicht die finanziellen Mittel um so aufzurüsten, wie es einige unserer Konkurrenten getan haben. Aber im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir gut gearbeitet“, so Huber, der mit Heribert Ketterl zudem einen neuen Co-Trainer in seinem Trainerteam hat.

Wie lief die Vorbereitung?

Hier gab es gute Ergebnisse wie das 6:1 über den VfB Straubing oder das 7:1 gegen Kirchroth. „Da haben wir uns gut präsentiert“, sagt Huber. Zuletzt der Auftritt beim 1:1 gegen den FC Dingolfing hat ihm weniger gefallen. „Aber man muss das auch richtig einordnen. Man sieht, dass alle Mannschaften ihre Probleme haben. Wenn man so lange nicht Fußball gespielt hat, dauert es einfach, bis man wieder reinkommt. Deshalb dürfen wir das sowohl im positiven als auch in negativen nicht überbewerten.“ Viel mehr als die Spiele beschäftigte Huber die Personalsituation, da mit Bastian Finger und Jakob Vogl gleich zwei Spieler mit einem Kreuzbandriss ausfallen.

Was sind die Ziele für die Rest-Saison?

Hier kann es für die Dorfbuam nur ein Ziel geben: den Klassenerhalt. „Unsere Konkurrenten haben zum Teil unglaublich aufgerüstet, die verfügen offenbar über ganz andere finanzielle Möglichkeiten als wir“, sagt Huber. „Unser Ziel kann deshalb nur sein, dass wir über dem Strich bleiben und dann am Saisonende wieder feiern können.“ Was die Dorfbuam dafür in die Waagschale werfen wollen? „Vor allem unsere Heimspiele. Jeder in dieser Liga weiß, dass es ganz schwer ist, in Hankofen drei Punkte zu holen.“

Das erwartet Gerry Huber vom ersten Spiel gegen Pipinsried

Schwerer könnte der Auftakt nicht sein, mag man meinen. Hankofen ist am Samstag zu Gast beim unangefochtenen Tabellenführer in Pipinsried. Huber sieht das ganz anders: „Leichter geht‘s nicht. Keiner erwartet etwas von uns, da können wir nichts verlieren. Mit einer Überraschung könnten wir uns aber ein gutes Gefühl holen.“ Qualitativ sei Pipinsried „wahnsinn“ und „schwer zu schlagen“. Aber Huber hofft dennoch, dass seinen Dorfbuam eine kleine Sensation gelingen könnte.

 

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