Amateurfußball in unserer Region So liefen die Landesliga-Spiele am Wochenende

Der TSV Seebach hat sich gegen den 1. FC Bad Kötzting durchgesetzt. Foto: RS-Sportfoto/Stefan Ritzinger

Landesliga Mitte-Spitzenreiter TSV Seebach setzte sich am Samstag gegen den 1. FC Bad Kötzting durch. Ein Erfolgserlebnis gab es nach dem Trainerwechsel auch für den FC Tegernheim zu feiern. Hier gibt es die weiteren Spiele der Landesligisten unserer Region im Überblick.

FC Tegernheim – TSV Kareth-Lappersdorf 1:0 (0:0)

Der Trainerwechsel beim FC Tegernheim scheint erste Früchte zu tragen, während der vorigen Woche hatte sich der Verein von André Kleinknecht getrennt. Im Derby triumphierten die Gastgeber knapp mit 1:0. In Durchgang eins verzeichneten beide Teams je eine klare Torchance. Nach dem Seitenwechsel war es Gentrit Isufi, der mit einem Flachschuss neben dem Pfosten zum Erfolg kam (52.). Kareth setzte nun alles auf eine Karte, aber mit Glück und Geschick brachten die Hausherren den knappen Vorsprung ins Ziel. Für Tegernheim war es nach vier Niederlagen der erste Sieg.

Schiedsrichter: Tim Grunert (Wallersdorf) – Zuschauer: 150
Tor: 1:0 Isufi (52.)

SpVgg Osterhofen – TB 03 Roding 2:1 (2:0)

Mit einer Energieleistung hat die SpVgg Osterhofen nach fünf Sieglos-Spielen mit nur einem Punkt endlich wieder einen Dreier eingefahren: “Der war überlebensnotwendig”, schnaufte Osterhofens Trainer Christian Dullinger tief durch. In Durchgang eins legten die Gastgeber den Grundstein dafür. Roding presste hoch und so nutzten die Gastgeber bei Ballgewinn die sich bietenden Räume. Stefan Lemberger (29.) und der wieder einmal starke Hannes Hobelsberger (36.) nutzten ihre Chancen aus. Nach der Pause mussten die Herzogstädter dem Tempo Tribut zollen und so kam Roding durch Benjamin Epifani auf 1:2 heran (54.). Aber mit viel Leidenschaft setzte sich die Heimelf am Ende nicht unverdient gegen den Neuling aus dem Landkreis Cham durch.

Schiedsrichter: Patrick Schönherr (Piding) – Zuschauer: 150
Tore: 1:0 S. Lemberger (29.), 2:0 Hobelsberger (36.), 2:1 B. Epifani (54.)

Fotos: RS-Sportfoto/Stefan Ritzinger

TSV Seebach – 1. FC Bad Kötzting 2:0 (0:0)

Nach zwei Niederlagen in Folge konnte der Spitzenreiter TSV Seebach wieder einen Dreier buchen. In Durchgang eins waren die Kötztinger allerdings das stärkere Team, verpassten bei drei guten Gelegenheiten die Führung. Auch kurz nach Wiederbeginn hätten die Rotblauen den Führungstreffer markieren können. Der gelang dann auf der anderen Seite Seebachs Kapitän Christoph Beck, als ihm ein abgewehrter Ball vor die Füße fiel (56.). Kurz vor dem Ende spielte Alexander Kautz einen “No-Look-Pass” in Richtung eigenes Tor, das leer war, weil Tormann Tobias Vogl sich anderweitig orientiert hatte (89.). “Völlig unnötig diese Niederlage”, stellte Kötztings Sportlicher Leiter Uwe Wölke fest. “Der Sieg ist auf alle Fälle nicht unverdient”, stufte Seebachs Co-Trainer Manuel Kesten den Erfolg ein.

Schiedsrichter: Tobias Spindler (Ostermünchen) – Zuschauer: 330
Tore: 1:0 Beck (56.), 2:0 Kautz (89. Eigentor)

Fotos: RS-Sportfoto/Stefan Ritzinger

SpVgg Lam – VfB Straubing 1:0 (0:0)

Die Miniserie des Tabellenletzten aus Straubing mit zwei Siegen fand am Samstag im Lamer Winkel ein Ende. Zwar hatte der VfB in Durchgang eins durchaus die Möglichkeit einen Treffer zu erzielen. Aber Lam ließ nicht locker, erzielte gleich nach Wiederbeginn das Tor des Tages. Eine Ecke von Vaclav Uzlik verlängerte Daniel Gschwendtner mit dem Kopf auf den zweiten Pfosten, wo Lukas Pritzl lauerte und einköpfen konnte (49.). “Egal wie. Heute zählen nur die drei Punkte. Die Mannschaft war in der Pflicht und hat diese erfüllt”, zeigte sich Lams Co-Trainer Thomas Altmann zufrieden.

Schiedsrichter: Adrian Kohn (Amberg) – Zuschauer: 180
Tor: 1:0 Pritzl (49.)

Fotos: Richard Richter

SV Neukirchen b. Hl. Blut – SV Schwandorf-Ettmannsdorf 0:0

Es war ein gutes Landesliga-Spiel mit nur je einer Torchance pro Spiel. Die Partie war von der Taktik geprägt, keiner wollte verlieren. Unter dem Strich war es ein gerechtes Ergebnis. Besonders zu erwähnen: Das Schiedsrichtergespann zeigte eine überragende Leistung. Mit dieser Punkteteilung behaupten beide Mannschaften ihre Spitzenposition.

Schiedsrichter: Maximilian Scheungrab (Aunkirchen) – Zuschauer: 150
Tore: Fehlanzeige

Fotos: Richard Richter

TSV Waldkirchen – SV Fortuna Regensburg 1:1 (1:1)

Früh ging der Favorit aus Regensburg beim Aufsteiger in Führung, als Emir Terekaj nach Vorlage von Lucas Altenstrasser zum 1:0 einschießen konnte (9.). Besmir Terekaj hätte beinahe das 2:0 nachgelegt (30.). Waldkirchen kam nach einer halben Stunde besser rein, Lukas Schätzl vergab aber noch aussichtsreich (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff machte es Schätzl besser, netzte zum 1:1 ein. Im zweiten Abschnitt war vom amtierenden Vizemeister nicht mehr viel zu sehen und Waldkirchen verteidigte zunächst leidenschaftlich. Nach einer knappen Stunde gerieten die Gäste nach Platzverweis gegen Philipp Dziemba in Unterzahl. Fünf Minuten vor dem Ende hätte Waldkirchens Maximilian Stegbauer beinahe den Siegtreffer für die Heimelf erzielt, das wäre aber des Guten zu viel gewesen.

Schiedsrichter: Lukas Penzkofer (Prackenbach) – Zuschauer: 160
Tore: 0:1 E. Terekaj (9.), 1:1 Schätzl (45. + 1)
Gelb-Rot: Dziemba (59./Regensburg/wiederholtes Foulspiel)

SV Bruckmühl – SpVgg Landshut 2:0 (0:0)

In der ersten Halbzeit hätten die Niederbayern eigentlich klar führen müssen, aber Stephan König, Lucas Biberger und Dominik Past ließen beste Gelegenheiten aus. “Mindestens 2:0 hätte es zur Pause für uns stehen müssen”, ließ der Landshuter Trainer Christian Endler wissen. Auch nach Wiederbeginn war die Möglichkeit zur Landshuter Führung vorhanden, erneut verpasste diese König. Dann gab es einen aus Gästesicht “sehr fragwürdigen Elfmeter”, den Sebastian Marx zum 1:0 für den Spitzenreiter nutzte (65.). “Der Schiedsrichter hat das Spiel mit dieser Fehlentscheidung gekippt”, war Endler sauer. Biberger, der an dieser Situation beteiligt war, war sich sicher, dass er zuerst den Ball gespielt hatte. Landshut probierte es zwar noch, stellte hinten auf Dreierkette um, und kassierte kurz vor dem Ende noch ein Kontertor durch Maximilian Gürtler zum 2:0-Endstand (88.).

Schiedsrichter: Torsten Wenzlik (Velden) – Zuschauer: 284
Tore: 1:0 Marx (65. Foulelfmeter), 2:0 Gürtler (88.)

TSV Bogen – SpVgg GW Deggendorf 2:1 (1:0)

Einen “rabenschwarzen Freitag”, so Deggendorfs Trainer Thomas Seidl, erwischten die Gäste. Nicht nur, dass die Punkte in Bogen geblieben sind, die Grün-Weißen mussten auch noch Muskelverletzungen zwei ihrer Leistungsträger Michael Faber und Roman Artemuk hinnehmen: “Ich weiß nicht, ob die beiden noch vor der Winterpause zurückkommen werden”, so Seidl. Die Gäste waren zunächst spielbestimmend, hatten zwei klare Kopfballchancen durch Artemuk und Christoph Szili. Bogen erzielte mit dem ersten guten Angriff die 1:0-Führung, die Lukas Käufl erzielte (33.). Nach der Pause, als Bogen nach Zeitstrafe in Unterzahl spielte, glich Deggendorf durch Artemuk per Handelfmeter zum 1:1 aus (58.). Nach einem Abwehrschnitzer der Gäste und einem Steckpass auf Käufl markierte der den 2:1-Siegtreffer (75.). “Das war heute ein Spiel, das wir nie und nimmer hätten verlieren dürfen. Schwerer als die Niederlage wiegt aber der Ausfall von Faber und Artemuk”, bilanzierte ein enttäuschter Gästecoach Seidl.

Schiedsrichter: Julian Schaub (Schwaig) – Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Käufl (33.), 1:1 Artemuk (58. Handelfmeter), 2:1 Käufl (75.)

Fotos: RS-Sportfoto/Stefan Ritzinger

 
 
 

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