Am Sonntag im BR Auf Raritätensuche in Schwarzach und Umgebung

Apfelexperte Wolfgang Subal im Gespräch mit Monika Edenhofer und Margret Bumes (von links). Foto: Birgit Fürst/BR

Drei Viertel der 2.300 Apfelsorten, die es früher in Bayern gab, sind verschollen. Im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen haben sich viele alte Sorten erhalten, aber fast niemand kann sie mehr bestimmen. Das Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald hat auf Initiative von Kreisfachberater Johann Niedernhuber vom Landratsamt Straubing-Bogen deshalb den Apfelexperten Wolfgang Subal aus Franken damit beauftragt, hier auf Apfelraritätensuche zu gehen.

Seit mehreren Wochen schaut sich der Pomologe schwerpunktmäßig in den Netzwerk-Orten Ascha, Haselbach, Neukirchen, Perasdorf und Schwarzach - und bisweilen ein paar benachbarten - nach den Obstschätzen aus der Vergangenheit um, nimmt Apfel- und Birnbäume in Augenschein, die schon 60 Jahre und älter sind. Seit 2011 versucht das Netzwerk Streuobst Bayerischer Vorwald, alte Obstsorten im Landkreis Straubing-Bogen zu erhalten.

 

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