Am Donnerstag Regensburger Polizei plant großen Zweirad-Aktionstag

Im Jahr 2020 ist es in Regensburg erneut zu hunderten Unfällen gekommen, an denen Fahrradfahrer beteiligt waren. Mit dem Aktionstag will die Polizei diese Zahl verringern. (Symbolbild) Foto: Britta Pedersen/dpa

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd führt am Donnerstag, den 1. Juli, einen Aktionstag zur Steigerung der Sicherheit von Fahrrad- und Motorradfahrern durch. Geplant sind Präventionsstände und Kontrollen mit Fokus auf Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern.

Im Jahr 2020 kam es nach Angaben der Polizei im Stadtgebiet Regensburg zu 354 Verkehrsunfällen, an denen Fahrradfahrer beteiligt waren. Insgesamt wurden dabei 319 Radler verletzt, eine Seniorin erlag ihren Verletzungen. In 42 Fällen waren E-Bikes beteiligt. Die Hauptunfallursache war, wie schon in den Vorjahren, dass "Geisterradler" Radwege in falscher Richtung befuhren. Auch tragen laut Polizei immer noch zu wenige Fahrradfahrer einen Schutzhelm, was bei einem Unfall zu schwersten Verletzungen führen kann.

Bei den motorisierten Zweirädern kam es im vergangenen Jahr im Stadtgebiet zu 79 Unfällen, auch hier verlor ein Motorradfahrer sein Leben und neun wurden schwer verletzt. In diesem Fall waren die Hauptunfallursachen im Stadtgebiet Regensburg ungenügender Sicherheitsabstand, Fehler beim Abbiegen oder Wenden sowie Fehler beim Fahrstreifenwechsel. Auch eine der Witterung nicht angepasste Geschwindigkeit führte immer wieder zu Unfällen.

Die PI Regensburg Süd führt darum am 1. Juli einen Aktionstag durch, um die Sicherheit von Rad- und Motorradfahrern im Regensburger Straßenverkehr zu verbessern. Den Schwerpunkt bilden dabei mehrere Präventionsstände, die mit Unterstützung der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg und der Verkehrswacht Regensburg auf dem Gelände der Firma Stadler in der Kirchmeierstraße betrieben werden. Unter anderem können Fahrradfahrer dort beim Training an einem Simulator lernen, besser mit gefährlichen Situationen umzugehen.

Bei mobilen Kontrollen werden am Aktionstag zudem das Fahrverhalten sowie die Ausrüstung von Zweiradfahrern im Fokus stehen. Allerdings werden auch externe Gefahrenquellen wie Beispielsweise zugeparkte Radwege sanktioniert. Hierfür wird auch eine Streife der Fahrradstaffel der PI Regensburg Süd im Einsatz sein.

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