Am 18. Juni in Straubing Klassik an der Donau wieder in der Fraunhoferhalle

Nach einem Jahr Pause und einer Open-Air-Veranstaltung im vergangenen Jahr kehrt das Festival Klassik an der Donau im Juni endlich wieder in die Fraunhofer-Stadthalle zurück. Foto: Ulli Scharrer

Klassik an der Donau kehrt zurück in die Joseph-von-Fraunhofer-Halle: Nachdem das Straubinger Festival coronabedingt im vergangenen Jahr als Open-Air veranstaltet worden ist, können sich Musikfreunde in diesem Jahr auf die Wiederbelebung der Wurzeln des Konzertabends freuen.

Am Samstag, 18. Juni, um 19.30 Uhr gastieren Mitglieder der Münchner Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks mit einem Beethoven-Programm. Karten sind erhältlich im Leserservice des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, Telefon 09421/940-6700, oder unter www.okticket.de.

Die Verantwortlichen der Mediengruppe Attenkofer freuen sich, ihre Gäste nach der langen Pandemie-Pause endlich wieder zu einem wunderbaren Kulturgenuss einladen zu können. Mitglieder der Münchner Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bringen ein ganz besonderes Repertoire mit nach Straubing: Zu hören ist das seltene Triplekonzert für Violine, Cello und Klavier in C-dur op. 56 von Ludwig van Beethoven.

Alles dreht sich um Ludwig van Beethoven

Um den Komponisten dreht sich alles an diesem Sommerabend: Die Ouvertüre zu Coriolan in c-moll op. 62 eröffnet die Aufführung. Den krönenden Abschluss nach der Pause bildet die Symphonie Nr. 5 in c-moll op. 67 - die berühmte "Schicksalssinfonie". Deren Eingangsmotiv kommt gerade mal mit vier Tönen aus und ist weltbekannt. Dirigent Wolfgang Gieron hat sich als Leiter der Klassischen Philharmonie Erding einen Namen gemacht. Als Violinist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war er selbst in allen großen Konzertsälen der Welt zu Gast und freut sich nun auf den Auftritt in Straubing.

Das exquisite Erlebnis des Abends dürfte Beethovens Triplekonzert werden, bei dem die Klänge von Orchester, Klavier, Violine und Violoncello auf spannende Weise miteinander verwoben werden, und das relativ selten zur Aufführung kommt. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei dem Cello zu, das Markus Wagner spielen wird. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe und unterrichtet als Professor an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Den Klavier-Solopart übernimmt die in Montreal geborene Pianistin Janina Fialkowska. Ihre zahlreichen CD-Produktionen wurden von der Kritik weltweit stürmisch gefeiert, nach wie vor konzertiert sie rund um den Globus. Lange Jahre lebte sie in der Nähe von New York, doch vor einigen Jahren verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt nach Bayern.

Lockere Atmosphäre und wunderbare Musik

Nicht zuletzt ist Stefan Wagner an der Violine zu hören. Seit 1993 ist er Erster Konzertmeister des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg. Von 1989 bis 1992 war der mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnete Geiger Erster Konzertmeister der Stuttgarter Philharmoniker.

Der Mediengruppe Attenkofer ist es als Veranstalter ein großes Anliegen, mit dem Festival Klassik an der Donau ein breites Publikum anzusprechen. In lockerer Atmosphäre soll Freude an der Musik vermittelt werden, ganz bewusst auch denjenigen Zuschauern, die nicht so häufig in klassische Konzerte gehen. Nicht zuletzt gilt der Dank allen Sponsoren, ohne deren Hilfe dieser außergewöhnliche Abend nicht angeboten werden könnte.

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