Altrandsberger Weitschütze Alexander Späth mit 121,40 Metern zum Titel

Der Altrandsberger Alexander Späth (Mitte) setzte sich bei den Herren durch. Foto: Albert Kamhuber

Die Deutschen Weitenjäger konnten ihr Heimspiel in Pocking beim Ländervergleich nur bedingt nutzen. In Abwesenheit der für den Europa-Cup nominierten Athleten fuhr lediglich Alexander Späth vom FC Altrandsberg in den vier Einzelentscheidungen bei den Herren einen Sieg ein. Ansonsten musste der Deutsche Eisstock-Verband (DESV) in allen Nachwuchsklassen zuschauen, wie Österreich triumphierte.

Überraschenderweise stand Junioren-Titelverteidiger Michael Späth nicht ganz oben auf dem Podest. Der Weltmeister musste sich nicht nur dem herausragend starken Österreicher Peter Neubauer, sondern auch seinem Teamkameraden, dem Lokalmatadoren Lukas Michl vom SV Pocking, geschlagen geben.

Wesentlich besser lief es dagegen bei den Nationenwertungen, wo sich die deutschen Nationalmannschaften bei der Jugend U16, den Junioren U23 und den Herren durchsetzten. Indem sich Alexander Späth bei den Herren im dritten, dem letzten für die Teamwertung geltenden Durchgang, um über 16 Meter steigerte, verhalf der Oberpfälzer Deutschland mit 336,93 Metern zu Mannschaftsgold vor Österreich (328,58) und Italien (282,71).

Junioren U23: 1. Peter Neubauer (AUT) 111,35; 2. Lukas Michl (SV Pocking) 105,88; 3. Michael Späth (FC Altrandsberg) 104,73; 4. Alexander Späth (FC Altrandsberg) 104,67; 5. Andreas Knaus (AUT) 102,28 - Nationenwertung: 1. Deutschland 315,28; 2. Österreich 307,89; 3. Italien 246,08.

Herren: 1. Alexander Späth (FC Altrandsberg) 121,40 Meter; 2. Sebastian Sommerer (AUT) 116,76; 3. Lukas Michl (SV Pocking) 113,85; 4. Andreas Knaus (AUT) 112,18; 5. Bernhard Haberler (AUT) 106,28. - Nationenwertung: 1. Deutschland 336,93; 2. Österreich 328,58; 3. Italien 282,71.

 
 
 

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