Alternative abgelehnt Es gibt kein Ersatz-Gäubodenvolksfest in Straubing

In Straubing wird es kein Ersatz-Volksfest geben (Symbolbild). Foto: Mathias Adam

Seit einem Gespräch am Dienstag ist es nun fix: Es wird kein Ersatz-Volksfest in Straubing geben. Das hat Hubert Reisinger auf Nachfrage bestätigt.

Festwirt Reisinger hatte der Stadt vorgeschlagen, zur Volksfest-Zeit vom 7. bis 17. August einen Drive-In mit Biergarten am Hagen zu organisieren. Das Interesse beim Gespräch am Dienstag sei sehr groß gewesen, sagt Reisinger. Alle drei Bürgermeister der Stadt seien anwesend gewesen sowie Vertreter der Abteilungen Recht, Ordnung und Gesundheit. "Es war Verständnis und Bereitschaft seitens der Stadt da", sagt Reisinger. "Das sind ja auch alles Straubinger." Man habe gemerkt, dass sie wollen, sagt Reisinger über die Stadtvertreter. "Aber sie dürfen nicht." Denn die Vorgabe der Landesregierung ist klar: keine Großveranstaltungen bis 31. Oktober. Das heißt, auch kein Ersatz-Volksfest am Hagen. 

"Eine ausnahmsweise Genehmigung durch die Stadt Straubing kann aus Gründen des Infektionsschutzes nicht in Aussicht gestellt werden. Die eindeutige und nachvollziehbare fachliche Stellungnahme der Gesundheitsbehörden wertet die Durchführung der 11-tägigen Veranstaltung mit wechselndem Publikumsverkehr als nicht vertretbar im Sinne des Infektionsschutzes", teilte die Stadt am Nachmittag in einer Stellungnahme mit. Die Familie Reisinger habe deswegen ihren Antrag nicht weiter aufrechterhalten. 

Die Stadt versuche nun, Schausteller-Buden verteilt in der Innenstadt aufzustellen. "Das war ja auch unser Grundgedanke", sagt Reisinger, "dass man den Schaustellern etwas Gutes tut." Am 1. Juli soll der Ordnungsausschuss in seiner Sitzung darüber entscheiden. 

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