Als Teamlehrkraft am VHG Bogen „Schüler haben im Unterricht die Spielkarten ausgepackt“

Wie lösen Sie das für sich?

Filimonow: Auch wieder in Rücksprache mit erfahrenen Lehrern. (lacht) Ich schreibe mir bei Abfragen die Fragen, die ich stelle, genau auf und notiere mir die Antworten. Für die endgültige Note halte ich Rücksprache mit den Lehrern. Die Noten gibt es also dann erst in der Stunde darauf.

Was war die schwierigste Situation bisher?

Filimonow: Natürlich haben die Schüler auch bei mir schon die Grenzen ausgetestet. (lacht) Einmal haben die Jungs in einer Klasse plötzlich ihre Spielkarten herausgeholt und angefangen, Karten zu spielen. Da musste ich schon sehr bestimmt sagen, dass wir jetzt gerade was anderes vorhaben – und ich sie übrigens auch benoten kann, worüber sie sich klar sein sollten. Aber das war auch die einzige Situation, die ein bisschen komisch war. Die Schüler sind super nett und wir kommen gut miteinander aus. Es macht unheimlich Spaß, mit den Schülern zu arbeiten.

„Schwer, auf genügend Stunden zu kommen“

Das klingt so, als ob Sie es sich vorstellen könnten, auch länger als Teamlehrerin zu arbeiten…

Filimonow: Am Veit-Höser-Gymnasium ist es halt schwierig, weil die Schule kein Wirtschaftsgymnasium ist. Es ist schwer, nur mit Wirtschaft und Recht auf genügend Stunden zu kommen. Und natürlich hat man ja eigentlich studiert, um danach in die freie Wirtschaft zu gehen. Aber sagen wir so: Wenn es ein Wirtschaftsgymnasium Interesse äußern würde, könnte ich es mir schon vorstellen. Die Teamlehrkräfte scheinen übrigens weiterhin gefragt zu sein. Ich habe zwischenzeitlich auch eine Anfrage von einer Realschule bekommen, wo ich Betriebswirtschaft und Recht (BWR) geben sollte. Da hatte ich den Vetrag mit dem VHG aber schon unterschrieben.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

1 Kommentar

Kommentieren

null

loading