Ausgemergelte Gestalten, die sich mit letzter Kraft vorwärtsschleppten oder von anderen irgendwie mitgezogen wurden - das waren die Bilder, die Augenzeugen der sogenannten Todesmärsche Ende April 1945 unauslöschlich im Kopf hatten. Ein solcher Zug von rund 6.000 gepeinigten ehemaligen Insassen des Konzentrationslagers Flossenbürg auf dem Weg nach Dachau bewegte sich damals auch durch Straubing.

Am Jahrestag des Kriegsendes, dem Tag der Befreiung von der Naziherrschaft, gedachte der DGB-Kreisverband am Beispiel der lokalen Ereignisse rund um den 8. Mai 1945 mit einer Gedenkstunde am Mahnmal der Opfer der Todesmärsche zwischen Pater-Petrus-Heitzer-Weg und dem Volksfestplatz Am Hagen.