Das niederbayerische Kfz-Gewerbe steht nicht erst seit der Corona-Krise vor massiven Herausforderungen. Doch die meist familiengeführten Betriebe beweisen immer wieder aufs Neue, dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Rückendeckung haben sie nun im Rahmen der Hauptversammlung der Kfz-Innung Niederbayern in der Eskara-Halle in Essenbach im Landkreis Landshut erfahren. Als Ehrengast hatte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger eine deutliche Botschaft.

"Das Auto ist systemrelevant", sagte Aiwanger. Die Kernbranche Automobilität müsse am Leben gehalten werden - Industrie und Handwerk könne man dabei aber nicht auseinanderdividieren. Besonders wichtig sei derzeit, die Bevölkerung zu einem Grundoptimismus zurückzuführen. Zudem äußerte sich der Minister zu konkreten Problemfeldern, die derzeit das Kfz-Gewerbe umtreiben. Zum Beispiel die seit 2019 vorgeschriebene Doppelprüfung von Messgeräten für die Abgasuntersuchung.