Aiterhofen Kein Mastbetrieb auf dem ehemaligen Bayern-Ei-Gelände

Der Gemeinderat Aiterhofen erteilte den Umbauplänen am Mittwochabend eine Absage. Foto: Marina Triebswetter

Die Entscheidung ist gefallen: Den Umbauplänen eines Investors für den ehemaligen Bayern-Ei-Standort in Niederharthausen erteilte der Aiterhofener Gemeinderat am Mittwochabend eine Absage.

Das Gremium stimmte einstimmig gegen den Plan, den ehemaligen Legehennenbetrieb für die Nutzung als Hühnermastanlage umzubauen. Bereits zuvor hatte sich abgezeichnet, dass viele Aiterhofener den Umbau kritisch sehen. Auch Bürgermeister Manfred Krä hatte die Stimmung im idowa-Interview als ablehnend beschrieben. 

Lesen Sie hier: Manfred Krä: "Momentaner Trend: eher Ablehnung"

Das Unternehmen Bayern-Ei hatte 2014 mit Salmonellen verseuchte Eier in mehrere europäische Länder geliefert und so einen der größten Lebensmittel-Skandale der jüngeren Zeit verursacht. Mittlerweile wurde das Unternehmen geschlossen. Die Brüterei Süd aus Regenstauf hatte daraufhin Interesse an dem ehemaligen Standort in Aiterhofen bekundet und geplant, einen Mastbetrieb für etwa 250.000 Tiere zu errichten. Diese Pläne sind mit dem heutigen Beschluss allerdings Geschichte.

 

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