Agrar Wassermangel: Versorgungsprobleme nicht zu erwarten

Hitze und Trockenheit haben in Bayern die Pegelstände von Seen und Flüssen deutlich sinken lassen, werden aber nach Einschätzung der Staatsregierung nicht zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Wasserversorgung für die Menschen führen. Auch mit Missernten sei nicht zu rechnen.

"Wir haben aktuell niedrige bis sehr niedrige Grundwasserstände bei 70 Prozent der Messstellen", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Auch bei Flüssen und Seen gebe es bei 50 Prozent der Messstellen niedrige bis sehr niedrige Wasserstände.

Die Wasserwirtschaft habe die Beobachtung der Lage verstärkt. Die Speicherwirtschaft werde derzeit intensiver betrieben. Außerdem werde verstärkt Wasser aus dem Donau-System in das System Regnitz/Main übergeleitet, um die Trockenheit vor allem im wasserärmeren Nordbayern zu bekämpfen.

"Aktuell ist nicht mit einer Beeinträchtigung der Wasserversorgung - ganz generell gesprochen - zu rechnen", sagte Herrmann unter Berufung auf Angaben von Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). Auch Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) rechne nicht mit wesentlichen Beeinträchtigungen für die Ernten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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