Auf Hilfsgüter-Routen Deutsche Bahn plant "Getreidebrücke" aus der Ukraine

In der Ukraine ist Erntezeit von Weizenkörnern. Foto: Ukrinform/dpa

Demnächst sollen sich mehrere Züge pro Woche mit Getreide aus der Ukraine auf den Weg nach Deutschland machen. Das für den Transport von Hilfsgütern aufgebaute Netz soll nun «gedreht» werden, heißt es.

Mit einer "Getreidebrücke" will die Deutsche Bahn für den Export bestimmtes Getreide aus der Ukraine unter anderem in die deutschen Häfen Rostock, Hamburg und Brake nahe Bremerhaven bringen. Das für den Transport von Hilfsgütern aufgebaute Netz werde nun "gedreht" und soll Getreide per Güterzug an die Seehäfen bringen, teilte die Logistiktochter DB Cargo in Berlin mit. Mehrere Züge pro Woche sollen sich auf den Weg machen. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.

Genaue Mengen könne man noch nicht nennen, "wir fahren so viel Getreide wie möglich", sagte ein Sprecher. Den Angaben zufolge soll ein großer Teil der Transporte durch Rumänien führen, da das Land nicht nur eine lange Grenze mit der Ukraine teile, sondern auch eine gute Infrastruktur für Agrartransporte mitbringe. Doch auch die Logistiktöchter etwa in Polen sollen sich an den Transporten beteiligen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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