Agnes-Bernauer-Festspiele Vom Geschenk, das Publikum zu berühren

Magda wird von den Richtern der Agnes unter Druck gesetzt. Foto: Ulli Scharrer

Martina Chavez-Weiß spielt "Magda", eine neue Rolle bei den Agnes-Bernauer-Festspielen.

Festspielerfahrung? Hat Martina Chavez-Weiß jede Menge. Sie hat schon als Sechsjährige mitgespielt, als Bauernmädchen, dann als Page. Später als adlige Dame, beim "Jedermann" 2017 als Mammon und in der Orffschen Bernauerin als Bademagd und Frau in der Schenke. Zugeschaut hat sie beim Festspiel von Kindesbeinen an - allerdings aus ungewöhnlicher Warte, nämlich vom Fenster ihrer Großmutter, die damals wie viele andere kleine Leute im Herzogschloss gewohnt hat, von dem im Volksmund seinerzeit nur als der "Schlosskaserne" die Rede war. Sie denkt sehr gerne daran zurück.

Heuer, bei ihrer neunten Festspielteilnahme, hat ihr die Regie eine Rolle zugedacht, die es bisher nicht gab. Aus Martina Chavez-Weiß' Sicht ein Vorteil, denn sie musste niemandes Fußstapfen ausfüllen und hatte auch kein Vorbild vor Augen, vor dem sie womöglich lähmenden Respekt gehabt hätte. Sie konnte einfach - was allerdings alles andere als einfach ist - umsetzen, was ihr Bauchgefühl signalisiert hat. Sie spielt Magda, eine Frau mit spastischer Behinderung und eingeschränktem Sprachvermögen, eine Gefährtin der Agnes Bernauer aus der Augsburger Badstube. Sie begleitet sie hochemotional in Freud und Leid bis zum bitteren Ende.

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