Afrika Sansibars zwei Seiten

Der Hafen in Stone Town - Handel hat Sansibar groß gemacht. Die Kanonen sind nur Denkmal und nicht mehr funktionsfähig. Foto: Rosemarie Vielreicher

Die Trauminsel zieht viele Touristen an, kämpft aber gleichzeitig um eine bessere Zukunft.

Türkis wie der Edelstein, dazwischen das Blau der Babys und das der Könige. Das Meer in Sansibars Norden wechselt wie ein Zauberer seine Nuancen. Sie verschmelzen wie Farben aus einem Malkasten ineinander, wenn man den breiten Pinsel erst tief in Wasser getränkt hat und dann über weißes Papier gleiten lässt. Wollte man den Strand in Kendwa porträtieren, bräuchte es auch Deckweiß. Mit einem Hauch Ocker, aber nur ein Pinselspitzchen. Für den Sand, der so fein, so pudrig, so zart ist, als wäre er einem Werbeprospekt entsprungen. Wie Zucker rieselt er durch die Zehen, während Mini-Krabben vorbeihuschen und sich kleine Sandhöhlen schaufeln. Eine Familie riesiger Seesterne faulenzt im seichten Wasser. "Hakuna Matata!" Ein einheimischer Händler schlendert heran. Keine anderen Worte klingen so häufig durchs Inselparadies vor Tansanias Festland wie diese. Der Swahili-Spruch bedeutet: Es gibt keine Probleme, keine Sorgen.

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