Ähnlichkeit mit Soros-Bombe Möglicherweise Sprengsätze in Post an Clintons und Obamas

Offiziere in der Uniform des US-Geheimdienstes sprechen an einem Kontrollpunkt in der Nähe des Hauses des früheren US-Präsidenten Barack Obama. Der amerikanische Secret Service hat zwei verdächtige Pakete mit möglichen Sprengsätzen an den früheren US-Präsidenten Barack Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgefangen. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Der amerikanische Secret Service hat zwei verdächtige Pakete mit möglichen Sprengsätzen an Ex-Präsident Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgefangen. Das Paket an Clinton soll der Briefbombe ähneln, die am Montag am US-Wohnsitz des Milliardärs George Soros gefunden worden war.

Der amerikanische Secret Service hat zwei verdächtige Pakete mit möglichen Sprengsätzen an den früheren US-Präsidenten Barack Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton abgefangen. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Washington mit. Das an Clintons Wohnsitz außerhalb von New York adressierte Paket sei bereits am Dienstagabend entdeckt worden. Am frühen Mittwochmorgen sei dann ein zweites verdächtiges Paket an Obama in Washington aufgetaucht.

Beide Pakete seien bei Routine-Checks als mögliche Sprengsätze aufgefallen und sofort als solche behandelt worden. Sie seien vor der Auslieferung an Clinton und Obama erkannt worden. Die beiden hätten die Pakete nicht erhalten, sie seien nicht in Gefahr gewesen. Die Sendungen würden nun eingehend untersucht.

Die «New York Times» berichtete unter Berufung auf die Polizei, das Paket an Clinton weise Ähnlichkeiten zu der Briefbombe auf, die am Montag am US-Wohnsitz des Milliardärs und Philantropen George Soros gefunden worden war. Ein Angestellter hatte den Sprengsatz im Briefkasten von Soros' Anwesen in Bedford nördlich von New York entdeckt. Sprengstoffexperten hätten den Gegenstand dann explodieren lassen. In den USA hat Soros seit Jahren die Demokraten unterstützt.

Obama und Clinton sind beide Demokraten. Der Fund kommt wenige Wochen vor den anstehenden Kongresswahlen in den USA Anfang November.

 

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