Absatzzahlen BMW: Mehr Autos "gegen den Trend" verkauft

Das BMW-Logo an einem Wagen des Konzerns wird poliert. Foto: Uli Deck/Archivbild/dpa

BMW konnte in den ersten vier Monaten ein leichtes Plus beim Absatz erzielen. Mit den neuen Modellen wähnt man sich auf gutem Kurs.

Laut eigenen Angaben lag der Absatz der Gesamtgruppe in den ersten vier Monaten bei über 801.000 Fahrzeugen – ein Plus um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das positive Ergebnis habe gegen den Abwärtstrend in vielen Märkten erzielt werden können, hieß es in einer Pressemitteilung am Dienstag. 

Besonders betont die Unternehmensführung die positive Entwicklung bei den X-Modellen. In der Modellsparte war demnach ein Zuwachs von 20 Prozent zu verzeichnen, insbesondere der X7 übertrifft die Erwartungen. Der 3er Modellwechsel verläuft nach Unternehmensangaben planmäßig.

Bei den eletrischen Modellen bewegte sich der Absatz auf dem Niveau des Vorjahres. Die Nachfrage nach dem i3 stieg weiterhin. Bis zum Ende des kommenden Jahres will BMW zehn neue oder überarbeitete Elektro-Modelle eingeführt haben.

Bei der Marke Mini ist die Entwicklung dagegen rückläufig – es wurden 3,7 Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt als noch vor einem Jahr. Bei BMW Motorrad ist eine positive Absatzentwicklung zu verzeichnen, das Plus lag bei über 7 Prozent. 

Betrachtet man sich die einzelnen Regionen, dann fällt der Zuwachs in China besonders ins Auge – hier konnte der Absatz um mehr als 12 Prozent innerhalb der ersten vier Monate des Jahres gesteigert werden. Deutlich negativ verlief die Entwicklung dagegen in den USA mit einem Minus von 2,1 Prozent. In Europa zeigen sich die Zahlen mit -0,6 Prozent leicht rückläufig, in Deutschland nahm der Absatz um 0,3 Prozent zu.

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