Abkühlung im Sommer Mit diesen zehn Tipps überstehen Sie die Hitzewelle

Die fünfjährige Sanne spritzt ihren neunjährigen Bruder Mattis mit kaltem Wasser aus dem Gartenschlauch. Mit deutlich über 30 Grad trifft Deutschland die erste Hitzewelle des Sommers. Foto: Jens Büttner/dpa

Die Hitze hat Deutschland seit einigen Tagen fest im Griff. Selbst in der Nacht kühlt es in der Region kaum ab. Wir haben zehn Tipps, wie Sie einen kühlen Kopf behalten können. 

Nach einem sehr durchwachsenen Frühjahr startet der Sommer seit einigen Tagen in Ostbayern durch. Die erste Hitzewelle des Jahres hält die Deutschen in Atem. Wie Sie sich Abkühlung verschaffen können, erfahren Sie in unserem Überblick.

1.Genug Wasser trinken

Bei Hitze kühlt die vermehrte Schweißproduktion automatisch den menschlichen Körper. Dafür muss mehr getrunken werden, denn schwitzt der Mensch mehr, scheidet er weniger Urin aus und dadurch können sich unter anderem die Nierenfunktion, Gedächtnisleistung, Verdauung, der Blutdruck und die Harnblasenfunktion gerade bei älteren Menschen schnell verschlechtern, wie das Bundesgesundheitsministerium warnt.

Wenn es heiß ist, rät das Bundesministerium dazu, sich nicht allein auf das Durstgefühl zu verlassen, sondern regelmäßig zu trinken. Dafür kann man auch einen eigenen Trinkplan aufstellen, um den Überblick zu behalten. Für eine Person mit etwa 70 Kilogramm Körpergewicht wird eine Trinkmenge von etwa zwei Litern Wasser pro Tag empfohlen. Dabei sollte man eher zu Mineralwasser anstatt Leitungswasser zu greifen, um dem Natriumverlust entgegenzuwirken. Alkohol sollte man möglichst ganz vermeiden. Übrigens: Zu kalte Getränke können die Wärmeproduktion des Körpers eher steigern, während lauwarme Getränke besser aufgenommen werden können. 

2. Passende Kleidung für den heißen Sommertag

Auch die richtige Kleidung kann an heißen Tagen helfen. Das Bundesgesundheitsministerium rät zu leichter und luftiger Kleidung. Vor einem Sonnenstich schützt ein Hut oder eine andere Kopfbedeckung, wenn man sich längere Zeit draußen aufhält. 

3. Nachts besser schlafen

Auch ohne Klimaanlage kann man dafür sorgen, dass man nachts trotz tropischer Nächte gut schlafen kann. Die Handelskrankenkasse rät dazu, sich abends abzukühlen - doch Vorsicht: Eine zu kalte Dusche macht wieder munter und regt den Kreislauf an. Wer also bald schlafen gehen möchte, sollte besser lauwarm duschen. Die Temperatur liegt dann immer noch unter der Körpertemperatur, ist aber nicht zu kalt, um die Müdigkeit zu vertreiben. 

Statt einer warmen Decke rät die Krankenkasse zu einem einfachen Laken aus Baumwolle oder Satin. Tagsüber sorgen verschlossene Rollläden dafür, dass die Wärme nicht ins Haus oder in die Wohnung drücken kann. Durchzug sollte man jedoch eher vermeiden - die ist laut Krankenkasse eher schlecht für den Schlaf.

4. Aktivitäten auf kühle Tageszeiten verschieben

Während der heißesten Tageszeit empfiehlt es sich, sich ruhig zu verhalten und anstrengendere Aktivitäten wie Sport, Einkaufen oder Ausflüge in die Morgen- oder Abendstunden zu verschieben, wenn es kühler ist. Für Spaziergänge oder Ausflüge eignen sich Orte mit vielen schattigen Plätzen wie Parks oder Wälder oder auch Orte am Wasser, an denen es durch Verdunstung kühler ist. Vermeiden sollte man laut Bundesgesundheitsministerium vor allem Asphalt- oder Betonflächen unter direkter Sonneneinstrahlung, da diese Materialien die Wärme speichern. 

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