Abkühlung im Sommer Gießen, Baden, Abdunklen: Fünf weitere Tipps gegen die Hitze

5. Leicht statt deftig essen

Gerade an heißen Tagen ist leichte Kost wie Obst oder Gemüse einfacher zu verdauen und belastet den Körper weniger als deftiges Essen mit viel Fleisch und Fett. Durch das Obst und Gemüse kann man den Körper zusätzlich mit Vitaminen, Mineralien und Flüssigkeit versorgen. 

6. Das Zuhause kühl halten

Die eigene Wohnung kann an heißen Tagen auch als kühler Rückzugsort dienen - dafür sind nur ein paar Vorkehrungen nötig: Wenn möglich, sollten die Fenster dafür geschlossen bleiben und die Räume abgedunkelt werden. Dafür eignen sich am besten Rollläden oder Markisen, die außen angebracht sind. Das Lüften sollte man laut Bundesgesundheitsministerium eher auf die Nacht verlegen. Das kühlt die Wohnung ab und bringt Frischluft ins Haus. 

Wem es dann noch nicht kühl genug ist, für den hat das Bundesgesundheitsministerium noch Extra-Tipps: Mit feuchten, in der Wohnung aufgehängten Tüchern können Hitzegeplagte Verdunstungskälte erzeugen. Auch Ventilatoren können für Erleichterung sorgen. Sie kühlen zwar die Luft nicht, aber der leichte Wind kühlt die Haut und sorgt dadurch für ein angenehmes Gefühl.

7. Ab ins Bad oder an den Weiher

Nichts ist an einem heißen Tag so verführerisch wie ein Sprung ins kalte Nass. In vielen Städten und Gemeinden gibt es Freibäder, in denen man schwimmen gehen kann. Allerdings gelten dort seit der Corona-Pandemie verschärfte Einlassbedingungen. Wer also fürs Freibad kein Ticket mehr ergattert, kann auch an einen Weiher oder See ausweichen. 

8. Körper abkühlen

Wasser gilt als die beste Kühlung für den Körper. Wer nicht ins kühle Nass springen kann, dem empfiehlt das Bundesgesundheitsministerium, sich daheim kurz lauwarm abzuduschen. Angenehm seien auch feuchte Tücher, mit denen sich die Menschen das Gesicht, Nacken, Arme oder Beine abreiben können. Alternativ gibt es auch Wasser-Pump-Sprays. Auch Fuß- oder Armbänder verschaffen Erleichterung. 

9. Tiere und Kinder nicht im heißen Auto lassen

Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen kann das Auto schnell zur tödlichen Gefahr werden, warnt der ADAC. Es dauert meist nur wenige Minuten, bis die Temperatur auf bis zu 60 Grad ansteigt. Da ändern oft auch geöffnete Fenster nichts. Der ADAC rät, Kinder und Tiere nicht im überhitzten Auto zu lassen - auch wenn man nur kurz etwas erledigen möchte. 

10. Im Garten immer wieder gießen

Gerade an heißen Sommertagen verdunstet das Gießwasser schneller, als dass es die Pflanzen genug in sich aufnehmen können. Die besten Zeitpunkte, um den Garten zu bewässern, sind entweder am späten Abend oder vor Sonnenaufgang. Zu dieser Zeit ist der Boden noch kühler, das Wasser verdunstet weniger schnell. Wer sich nach einem anstrengenden Tag in der Hitze selbst noch abkühlen will, kann den Gartenschlauch auch gleich als Außendusche umfunktionieren, sich die Füße kalt abspritzen oder gleich durch den Rasensprenger laufen. 

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