Abensberg Nach Horror-Unfall: Polizei befragt Anwohner

Nach dem tödlichen Unfall bei Abensberg will die Polizei nun auch aktiv auf Anwohner zugehen, um den Unfallhergang zu klären. (Symbolbild) Foto: dpa

Der tragische Unfall bei Abensberg, der am Dienstagabend einen Autofahrer das Leben kostete, gibt der Polizei nach wie vor Rätsel auf. Die Beamten sind dringend auf Hinweise angewiesen - und wollen deswegen auch Anwohner befragen. 

Wie berichtet hatte sich der tödliche Unfall am Dienstag gegen 20.40 Uhr auf der Kreisstraße KEH 19 zwischen Abensberg und Arnhofen ereignet. Ein Peugeot-Fahrer war hier auf halber Strecke auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in einen entgegenkommenden VW Passat gekracht. Der Zusammenstoß war so heftig, dass der Peugeot in Flammen aufging. Für den Fahrer kam leider jede Hilfe zu spät: Er verbrannte in seinem Fahrzeug. Der Fahrer des VW Passat wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. 

Warum der Fahrer des Peugeot auf die Gegenfahrbahn geriet, ist nach wie vor noch unklar. Die Ermittler können allerdings nicht ausschließen, dass dem Unfall ein riskantes Überholmanöver voranging. Der verunglückte Fahrer soll kurz vor dem Unfall von einem hellen Wagen überholt worden sein. Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich momentan auf dieses noch unbekannte Fahrzeug. Dabei sind die Ermittler dringend auf Zeugenhinweise angewiesen. Die Beamten werden deswegen ab Donnerstagnachmittag mehrere Anwohner in der Nähe der Unfallstelle befragen. Die Befragungen sollen ab dem Kreisverkehr in Abensberg beginnen und entlang der Regensburger Straße bis nach Arnhofen fortgesetzt werden.

Lesen Sie hier: Schrecklicher Unfall: Autofahrer verbrennt in seinem Wagen

Die Ermittler bitten auch nach wie vor um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Sowohl verdächtige Beobachtungen im Unfallzeitraum als auch Äußerungen zum Unfall in den sozialen Netzwerken könnten für die Ermittler möglicherweise von Interesse sein. Hinweise werden unter der Telefonnummer 09441/5042-0 entgegen genommen. 

Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung hinsichtlich der Identität des Unfallopfers wird voraussichtlich am Freitag veröffentlicht. 

 

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