A99 bei Feldmoching Zeugen nach Harakiri-Manöver auf der Autobahn gesucht

Ein bislang unbekannter Motorradfahrer hat am Sonntag auf der Autobahn A99 bei Feldmoching durch ein verbotenes Überholmanöver einen Unfall verursacht. (Symbolbild) Foto: imago

Motorrad-Wahnsinn auf der A99 bei München! Ein irres Überholmanöver war dort am Sonntag Auslöser eines Unfalls. Der Motorradfahrer selbst konnte jedoch unerkannt entkommen. Jetzt sucht die Polizei nach ihm.

Sonntagmittag auf der Autobahn A99 kurz vor dem Dreieck Feldmoching in Richtung Stuttgart. Ein 41-jähriger Autofahrer überholte mit seinem Jaguar gerade vorschriftsmäßig einige andere Fahrzeuge, als das Unfassbare geschah. Links an dem Jaguar rauschte urplötzlich ein Motorrad vorbei. Zwischen Auto und Mittelleitplanke. Laut Polizei muss das Motorrad dabei mindestens 200 km/h auf dem Tacho gehabt haben. Der unbekannte Motorradfahrer trug dabei lediglich T-Shirt, kurze Hose und einen schwarzen Rucksack. Immerhin aber auch ein Helm. 

Freilich hatte der 41-jährige Autofahrer nicht mit einem derart verbotenen Überholmanöver gerechnet. Im Gegenteil: durch diesen Schockmoment verriss er das Lenkrad seines Jaguars und kollidierte selbst mit der Mittelleitplanke. Dabei entstand ein geschätzter Schaden von rund 5.000 Euro. Verletzt wurde der Mann dabei jedoch nicht. 

Der Motorradfahrer dagegen kümmerte sich nicht weiter über das von ihm verursachte Schlamassel, sondern gab weiter Gummi. Die Verkehrspolizei Freising sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfal und zu dem unbekannten Motorradfahrer machen können. Entsprechende Hinweise nimmt die VPI Freising unter Telefon 08161/952-0 oder jede andere Dienststelle entgegen. 

 

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