A9-Raststätte Fürholzen Verkehrspolizei Freising greift fünf illegal Einreisende auf

Die Polizei fand heraus, dass der Schleuser von einem Unbekannten aus Wien kontaktiert worden war. (Symbolbild) Foto: Marcus Führer/dpa

Beamte der VPI Freising haben am Dienstagmorgen an der A9-Raststätte Fürholzen fünf Syrer aufgegriffen, die von einem weiteren Syrer in einem Kleintransporter illegal nach Deutschland gebracht werden sollten.

Laut Polizeibericht wurde in den Morgenstunden des Dienstags ein Kleintransporter an der Raststätte Fürholzen kontrolliert, der in Richtung München unterwegs war. Dabei stellte sich heraus, dass sich im Laderaum des Transporters fünf syrische Staatsangehörige verbargen, die allesamt keine Ausweispapiere dabei hatten. Der Fahrer, ein 28-jähriger geduldeter Syrer, lebt seit knapp vier Jahren im Landkreis Landshut.

Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Freising und der Kriminalpolizeinspektion Erding ergaben, dass der 28-Jährige von einem bisher unbekannten Mann kontaktiert worden war, um die fünf Syrer aus Wien abzuholen und anschließend in Deutschland zu ihren Familien zu fahren. Er gab an, dass er dafür Geld bekommen sollte.

Die fünf Syrer wurden wegen illegaler Einreise und illegalen Aufenthalts, der Fahrer wegen gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern nach dem Ausländergesetz angezeigt. Die Eingeschleusten wurden anschließend an die zuständige Asylbehörde überstellt, der Fahrer wurde an seiner Wohnadresse abgesetzt.

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