A3/ Wörth a.d. Donau Ost Unfälle auf der A3: 14 Verletzte und Verkehrschaos

Bei einem Unfall am Freitagmorgen in Wörth wurden mehrere Personen verletzt. Unter anderem stieß ein Kleintransporter auf ein Feuerwehrfahrzeug. Foto: Auer

Am Freitagmorgen hat es mehrere Unfälle auf der A3 bei Wörth an der Donau gegeben. Dabei verletzten sich 14 Menschen.

Zunächst passierte ein Auffahrunfall zwischen der Ausfahrt Wiesent und Wörth an der Donau Ost in Fahrtrichtung Passau. Beteiligt war laut Polizei ein Auto und ein Lastwagen. Laut Polizei wollte dann ein nachfolgender Sattelschlepper ausweichen und lenkte nach links, wo ihm ein Sprinter in das Heck fuhr. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwerst verletzt. Zwei weitere wurden leicht verletzt. Feuerwehren wurden alarmiert um den eingeklemmten Fahrer aus dem Sprinter zu befreien. Er musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinium geflogen werden. Die A3 musste zunächst in Fahrtrichtung Passau gesperrt werden.

Auf der Gegenfahrbahn sollte ebenfalls abgesperrt werden, um Rettungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten durchführen zu können. Dabei kam es dann zu einem weiteren Unfall: Ein Feuerwehrauto mit angehängtem Sicherungsanhänger fuhr an der Anschlussstelle Wörth-Ost in Richtung Regensburg ein, um den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn herauszunehmen. Beim Fahrstreifenwechsel von rechts nach links kollidierte das Feuerwehrfahrzeug mit seinem Anhänger mit einem Sprinter auf der linken Fahrspur. In dem Fahrzeug mit deutscher Zulassung befanden sich acht Personen, von denen zwei schwer, einer mittelschwer und fünf leicht verletzt wurden. In dem Feuerwehrfahrzeug wurden drei Feuerwehreinsatzkräfte leicht verletzt. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Wegen Bergungsarbeiten war die A 3 ab der Anschlussstelle Wörth-Ost in Richtung Regensburg bis gegen 8.35 Uhr teilweise total gesperrt, in Richtung Passau war sie total gesperrt bis gegen 11:30 Uhr. Die Autobahnmeisterei Kirchroth leitete an der Anschlussstelle Kirchroth in Richtung Regensburg aus und die Polizei an der Anschlussstelle Wörth/Wiesent in Richtung Passau.

Beim Unfall mit der lebensgefährlichen Person ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Gutachters an.

Laut Polizei funktionierte die Rettungsgasse zwischen Anschlussstellen Rosenhof und Wörth/Wiesent nicht. Teilweise standen drei 40-Tonner-Lkw auf der zweispurigen Fahrbahn nebeneinander und versperrten die Rettungsgasse. Eine Verfolgung dieser Verkehrsverstöße konnte logischerweise wegen vordringlicher Aufgaben an den drei Unfallstellen nicht stattfinden.

Zusammenfassend gab es bei den zwei Folgeunfällen insgesamt 14 Verletzte, drei davon schwer, einer davon lebensgefährlich. Der entstandene Gesamtsachschaden bei den drei Verkehrsunfällen liegt bei circa 40.000 Euro. Eingesetzte Feuerwehren waren die FFW Wörth a.d. Donau, Wiesent, Pfatter, Kirchroth und Hunderdorf.

Seit circa 11.30 Uhr rollt der Verkehr auf der A 3 auch wieder in Richtung Passau. Die Stauungen reichten teilweise bis an die Anschlussstelle Neutraubling beziehungsweise Kirchroth zurück.

 
 

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