Bogen Verkehrschaos nach Lkw-Brand auf der A3

, aktualisiert am 19.02.2019 - 15:27 Uhr
Völlig abgebrannt ist ein Lkw-Anhänger am frühen Dienstagmorgen auf der Autobahn A3 bei Bogen (Kreis Straubing-Bogen). Foto: Alexander Auer

Wegen eines brennenden Lkw-Anhängers auf der A3 kam es am Dienstagmorgen in Fahrtrichtung Passau zu massiven Verkehrsbehinderungen. Zwischen der Ausfahrt Straubing und der Raststätte Bayerischer Wald hatte der Auflieger Feuer gefangen. 

In Richtung Passau musste die A3 zwischen Straubing und Bogen wegen der Bergungsarbeiten zunächst komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde ab Straubing über die B20 ausgeleitet. Gegen 9.45 Uhr hob die Polizei die Vollsperre auf und leitete den Verkehr an der Unfallstelle einspurig weiter.

Der rumänische Lkw-Fahrer war mit seinem Laster auf der A3 in Richtung Linz unterwegs. Gegen 6.20 Uhr wurde er nach eigenen Angaben von einer Verkehrsteilnehmerin darauf aufmerksam gemacht, dass an seinem Auflieger etwas nicht in Ordnung ist. Als er in den Spiegel sah, bemerkte er die Rauchentwicklung auf der rechten Seite seines Anhängers. Er konnte das Gespann noch auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen und den Auflieger abkuppeln, bevor er zu brennen begann.

Offensichtlich war es auf der rechten Seite im Bereich der Reifen zu einer starken Hitzeentwicklung gekommen, die den Brand verursacht hatte. Die Feuerwehr hat den Brand zwischenzeitlich gelöscht. Der Reifen ist zur Hälfte verbrannt. Durch das Löschwasser war es im Bereich der Unfallstelle bei den herrschenden Minustemperaturen spiegelglatt. Die Autobahnmeisterei rückte mit zusätzlichem Streusalz an, damit die Feuerwehr die Fahrbahn vom Löschwasser reinigen konnte.

Das THW lud die Fracht des Lasters um. Es handelte sich um 22 Tonnen Schweinefutter in sogenannten Big Packs. Die Ladung des Aufliegers musste mit dem Radlader geborgen und in Mulden abgelegt werden. Der Verkehr lief langsam an der Unfallstelle vorbei. Die Sperrung der A3 und die Ausleitung bei der Ausfahrt Straubing wurde wegen der aufwändigen Bergung aufrecht erhalten.

Die Polizei erwischte zwischenzeitlich sechs Gaffer, die das Geschehen mit ihren Handys filmten.

Gegen 14.30 Uhr konnte die A3 nach Abschleppung des abgeladenen Sattelzugs wieder freigegeben werden. Momentan kommt es allerdings wegen eines weiteren Pannen-Lkws in gleicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Kirchroth und Straubing erneut zu Behinderungen. Bei einem polnischen Sattelzug fiel die Druckluftbremse aus und blockierte alle Räder. Dadurch fiel der rechte Fahrstreifen aus und es kam zu Stauungen, die teilweise bis Wörth an der Donau und somit etwa 20 Kilometer zurück reichten.

Die Bergung dieses Fahrzeuges dauert noch an. In Kürze dürfte die A3 aber wieder ungehindert befahrbar sein. 

Wie groß der entstandene Schaden ist, muss noch ermittelt werden.

 

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