A3-Rastplatz bei Brunn Mann (44) schläft im Auto und leistet Widerstand bei Kontrolle

Zunächst wollten die Polizeibeamten nur sehen, ob es dem Mann gut ging – dieser aber zeigte wenig Dankbarkeit. (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

In der Nacht auf Montag ist die Regensburger Verkehrspolizei auf dem A3-Rastplatz bei Brunn auf einen schlafenden Mann in einem Auto gestoßen. Offensichtlich verärgert darüber, von den Beamten geweckt zu werden, wurde der 44-Jährige aggressiv.

Laut Polizei war der in seinem Auto schlafende Mann einer Mitarbeiterin der Tankstelle am Rastplatz aufgefallen: Sie habe darum gebeten, zu überprüfen, ob es ihm gut gehe. Gegen 0.30 Uhr am frühen Montagmorgen wollte eine Polizeistreife den Schlafenden deshalb kontrollieren. Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme durch die Polizei aber wurde der 44-Jährige aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten. Offensichtlich war er ziemlich betrunken und stand vermutlich auch unter Drogeneinfluss. Als er dann auch noch sein Auto startete und wegfahren wollte, hinderten ihn zwei Beamte daran und zogen ihn aus seinem Wagen.

Der Mann wehrte und sperrte er sich weiterhin, weshalb ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Anschließend wurde der Renitente zur Sachbearbeitung und zur Ausnüchterung auf die Dienststelle gebracht. Die Beamten fanden knapp acht Gramm Methamphetamin im Auto des 44-Jährigen und stellten die Drogen sicher.

Da er natürlich zudem gegen die nächtliche Ausgangssperre verstoßen hatte, erwarten den unsanft Geweckten nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, illegalen Drogenbesitzes sowie nach dem Infektionsschutzgesetz.

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