A3 bei Velburg Arbeiter erleidet tödlichen Stromschlag

Ein Streifenwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild/dpa

Am Montag, um kurz nach 9 Uhr, hat die Polizei und den Rettungsdienst eine Mitteilung über einen Arbeitsunfall auf der A3 erreicht. An einer Baustelle, die sich kurz vor der Anschlussstelle Velburg befindet, hat ein 21-jähriger Arbeiter einen Stromschlag erlitten und daraufhin das Bewusstsein verloren. Der junge Mann wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, in der er wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen erlag. Dies teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.

Nach ersten Angaben der Polizei soll zum Unglückszeitpunkt ein Kompressor mittels eines Autokrans verladen worden sein. Der 40-jährige Kranführer saß dazu in der Kabine, während der 21-Jährige den schwebenden Kompressor unten begleitete. Offenbar berührte der drehende Kranausleger eine Hochspannungsleitung, wodurch es zu dem tödlichen Stromschlag kam. Der Kranführer wurde durch den Stromschlag leicht verletzt und ambulant vom Rettungsdienst versorgt.

Die zuständige Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt waren ebenfalls vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber und ein Kriseninterventionsteam kamen zum Einsatz. Die Autobahn musste für die Zeit der Maßnahmen teilweise gesperrt werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hatte in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth vor Ort die Ermittlungen zu dem Geschehen aufgenommen.

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