A3-Ausfahrt Bogen Ampel soll für mehr Sicherheit sorgen

er Knopfdruck schaltete Landrat Josef Laumer (3.v.r.) die Ampelanlage an der Autobahn-Abfahrt Bogen ein. Über das Plus an Verkehrssicherheit freuen sich (v.r.) Walter Niedermeier von der Signalbaufirma Swarco, Bauamtsleiter Robert Wufka, Christian Unzner von der Autobahndirektion Südbayern, Verkehrssachbearbeiter Jürgen Mißlbeck, Bogens Bürgermeisterin Andrea Probst, Lothar Deuschl und Markus Zitzelsberger vom Staatlichen Bauamt Passau, die Verkehrssicherheitsbeauftragte des Landkreises Rita Kienberger, Tobias Pascher (ABD), Hunderdorfs Bürgermeister Max Höcherl sowie Alexander Stelzer und Tobias Feigl von der Firma Streicher. Foto: Staatliches Bauamt Passau/Süß

An den beiden Autobahnabfahrten zur A3 bei Bogen haben sich laut Staatlichem Bauamt Passau in den vergangenen Jahren viele Unfälle ereignet. Um die Situation zu entschärfen, soll eine Ampelanlage ab sofort mehr Sicherheit schaffen.

Landrat Josef Laumer hat die Anlage zusammen mit Vertretern des Bauamtes, der Autobahndirektion Südbayern, der Stadt Bogen und der Gemeinde Hunderdorf offiziell in Betrieb genommen. Die Autobahn-Abfahrten seien seit Jahren ein Unfallschwerpunkt, resümierte der Landrat. Die Unfallkommission, der Vertreter der Polizei, Staatlichen Bauamts und des Landratsamts angehören, sei deshalb tätig geworden.

Schon in der Vergangenheit seien einige Maßnahmen ergriffen worden, um die Kreuzungen vor den Abfahrten sicherer zu machen: An der Kreuzung in Hofweinzier wurde bereits eine Ampel aufgestellt, in Bärndorf ein Kreisverkehr errichtet. Eine Linksabbiegespur zum Gewerbegebiet Bärndorf und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h bei Hofdorf hätten bereits deutlich zur Unfallreduzierung beigetragen. Trotzdem musste die Situation weiter verbessert werden.

Bund trägt den Hauptteil der Kosten

Der Bau der Signalanlage kostet 160.000 Euro, den Löwenanteil der Kosten trägt der Bund, vertreten durch die Autobahndirektion Südbayern: Der Bund zahlt damit 80 Prozent der Kosten, der Freistaat 20 Prozent und mit 10.000 Euro ist auch die Bundeswehr an den Kosten beteiligt, wie Christian Unzner, Leiter der Dienststelle Regensburg (Autobahndirektion Südbayern) mitteilte. Für die Planung und Ausführung war das Staatliche Bauamt verantwortlich, das künftig auch für den Unterhalt der Ampelanlage zuständig ist.

Die beiden modernen Ampeln werden koordiniert und verkehrsabhängig betrieben, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Zudem wurden Staumeldesensoren eingebaut, die bei einem Rückstau auf die Autobahn die Abfahrten bevorzugt behandeln. Unterschiedliche Signalzeiten und Kameras sorgen für einen besseren Verkehrsfluss. Für den Fall von Autobahnausleitungen wegen Unfällen auf der Autobahn wurden auch spezielle Programme entwickelt, die diese Verkehrssituation abwickeln können. Diese Sonderprogramme können zukünftig sogar vom PC der Straßenmeisterei aus aktiviert werden, ohne dass ein Mitarbeiter vor Ort sein muss.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading