A3-Ausbau in Franken Viel teurer als geplant

Um satte 700 Millionen Euro ist die Summe für das Autobahnprojekt an der A 3 zwischen Kitzingen und Erlangen angestiegen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Für Autofahrer in Franken ist sie die Riesenbaustelle: Auf 76 Kilometer wird die Autobahn A3 zwischen Kitzingen und Erlangen/Fürth auf sechs Spuren verbreitert. Doch kaum haben die Bagger angesetzt, wird klar, dass der Ausbau teurer wird als geplant. Machte der Bundestag Ende vergangenen Jahres 2,1 Milliarden Euro dafür locker, soll das Projekt jetzt 2,8 Milliarden kosten.

Die Zahl geht aus einem Infoblatt der Autobahndirektion Nordbayern hervor. Das entspricht einer Steigerung von 33 Prozent. Die Grünen sehen die Ursachen darin, dass der A 3-Ausbau als Gemeinschaftsprojekt von Bund und Privatwirtschaft umgesetzt wird in einer sogenannten Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP). "Öffentlich-Private-Partnerschaften im Straßenbau sind teure und intransparente Privatisierungsprojekte. Davon profitieren große Baukonzernen, Banken und Versicherungen", sagte Grünen-Chefhaushälter Sven-Christian Kindler unserer Zeitung.

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