Mossandlweiher statt Binnenalster, Haidlfing statt Hafencity, Pilsting statt Sankt Pauli: Eigentlich wollte Anton Huber am gestrigen Sonntag beim Ironman in Hamburg starten, doch das Event wurde abgesagt. Stattdessen ist er rund um die Bergstadt auf die Langstrecke gegangen: 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer radfahren und 42,2 Kilometer laufen - um 7 Uhr morgens begann für den Landauer Triathleten ein langer Tag.

Unterstützt von zahlreichen Sponsoren wollte Anton Huber die Plattform des Ironman Hamburg nutzen, um mit dem von ihm initiierten Projekt "Bewegungsfreude" auf die Ziele des Kinderschutzbunds aufmerksam zu machen und für die Organisation Geld zu sammeln. Als feststand, dass der Triathlon in der Hansestadt abgesagt werden muss, beschloss Huber kurzerhand, die insgesamt 226 Kilometer im Landkreis zu absolvieren.