80 Einsatzkräfte bei Unfall Heimweg von Passauer Dult endet im Graben

Auf dem Heimweg von der Passauer Dult landete ein Mann mit seinem Wagen im Graben. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild
Auf dem Heimweg von der Passauer Dult landete ein Mann mit seinem Wagen im Graben. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Am frühen Sonntagmorgen ist ein 52-Jähriger auf dem Heimweg von der Passauer Dult mit seinem Wagen im Graben gelandet und dann zu Fuß eineinhalb Stunden nach Hause gelaufen.

Gegen 4.30 Uhr ist der Mann in Furth erst gegen einige Bäume gekracht und dann in einer Böschung hängen geblieben. Etwa eine Stunde später meldete eine Passantin das im Graben liegende Auto der Polizei. Da die Umstände nicht klar waren, suchten die Beamten den Mann zu Hause auf. Er lag im Bett und schlief.

Der Mann erzählte, dass er von der Passauer Dult nach Hause fuhr, und vermutlich wegen eines Fuchses ausweichen wollte. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und ging im Schock rund eineinhalb Stunden zu Fuß nach Hause. Weitere Personen befanden sich nicht im Wagen.

Der Mann war angetrunken und es wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt. Augenscheinlich war er nicht verletzt. Am Wagen entstand ein Totalschaden im Wert von rund 25.000 Euro. Der Schaden an Bäumen und Böschung schlägt mit rund 600 Euro zu Buche.

Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge Alkohols und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort eingeleitet. An der Unfallstelle waren mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit etwa 80 Einsatzkräften aus Saldenburg, Eberhardsreuth, Furth, Haus im Wald, Preying und Waldenreut im Einsatz. Sie sperrten die Unfallstelle ab und organisierten eine Suchaktion nach dem möglicherweise schwerer verletzten Autofahrer. Es befand sich auch bereits ein Polizeihubschrauber auf Anflug, der jedoch wieder abdrehen konnte, da der 52-Jährige zwischenzeitlich angetroffen werden konnte.

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