43:17 gegen Marburg Straubing Spiders holen ersten GFL-Heimsieg

Sorgte mit einem abgefangenen Pass für die endgültige Entscheidung zugunsten der Spiders: Straubings Youssou Sow. Foto: RS-Sportfoto/Stefan Ritzinger

Nun steht auch der erste Heimsieg der Vereinsgeschichte in der German Football League (GFL) in den Büchern der Straubing Spiders. Am Ende war das 43:17 (13:0/21:7/0:3/9:7) sogar eine ziemlich klare Sache gegen die Marburg Mercenaries, die regelmäßig an der starken Defensive der Niederbayern scheiterten.

Direkt im ersten Angriff marschierten die Spiders über das Feld, 20 Yards vor der Endzone lief Quarterback Raleigh Yeldell letztlich ungehindert zum ersten Touchdown. Den Extrapunkt konnte Marburg allerdings blocken, so blieb es vorerst beim 6:0. Die Defensive der Spiders hielt stand, einen Pass der Marburger konnten die Spiders in der eigenen Endzone abgefangen. Zweieinhalb Minuten vor Ende des ersten Quarters erhöhten die Spiders durch einen 15-Yard-Lauf von Runningback Lamar Carswell auf 13:0. Der US-Amerikaner gelangte mit einem sehenwerten Sprung über seinen Gegenspieler. Dieses Mal saß auch der Extrapunkt der Straubinger.

Mitte des zweiten Viertels lief erneut Carswell über das halbe Feld zum Touchdown. Für die Verteidigung der Marburger war der US-Amerikaner schlichtweg zu schnell. Kurz vor der Halbzeit blitzte dann zum ersten Mal die Offensivkraft der Mercenaries auf, als sie vor allem durch das Laufspiel über das Feld marschierten und verkürzten - 7:20. Die Spiders ließen sich davon aber nicht beirren und kamen über einen langen Pass und einen starken Lauf von Carswell bis kurz vor die Endzone. Yeldell machte es wieder selbst und erhöhte auf 27:7. Die Gäubodenstädter hatten aber noch lange nicht genug, eine Minute vor der Halbzeit fing Deshaun Doyle Paper einen Passversuch der Mercenaries ab und erhöhte selbst auf 34:7. Die Gäste zeigten sich vor allem in der Offensive desolat, sie erspielten sich nicht einmal eine Handvoll an neuen ersten Versuchen.

Am Ende darf die zweite Garde der Straubing Spiders ran

Die Pausenansprache des Marburger Trainers zeigte im dritten Viertel Wirkung. Deren Angriff versuchte es vermehrt über das Laufspiel, schaffte es aber nur bis etwa 20 Yards vor die Endzone. Der Kick war gut und die Hessen verkürzten auf 10:34. Nach einem Fehlpass von Yeldell an der 40-Yard-Linie liefen die Mercenaries früh im vierten Viertel zu ihrem zweiten Touchdown und kamen auf 17:34 ran.

Aber wieder war es Carswell mit einem 60-Yard-Lauf, der die Marburger Comeback-Hoffnungen zerstörte. Der Kick verfehlte aber wieder sein Ziel. So stand es elf Minuten vor Schluss 40:17. Für die endgültige Entscheidung sorgte ein erneuter Fehlpass, den Straubings Youssou Sow nur kurz vor der Endzone der Spiders abfing. Daraus resultierte ein Field Goal, das die Spiders verwandelten - 43:17, der Endstand. Am Ende des Spiels bekam sogar die zweite Garde der Spiders noch die Möglichkeit, sich zu zeigen.

 
 
 

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