4:3 nach Penaltyschießen in Krefeld Straubing Tigers holen zwei Punkte im Rheinland

Tigers-Trainer Tom Pokel. Foto: imago

Die Straubing Tigers gewinnen nach Penaltyschießen in Krefeld und können nun mit einem Sieg am Dienstag zu Hause gegen München die Tabellenführung übernehmen.

Nächster Erfolg für die Straubing Tigers. Beim 4:3 nach Penaltyschießen in Krefeld fuhren die Niederbayern ihren fünften Sieg in Serie ein. Nachdem T.J Mulock, Kael Mouillierat und Travis Turnbull in der regulären Spielzeit getroffen hatten, verwandelte Chase Balisy den entscheidenden Penalty für das Team von Trainer Tom Pokel.

Die gastgebenden Pinguine präsentierten sich in Spiel eins nach der Entlassung von Trainer Brandon Reid motiviert und führten nach dem ersten Drittel nicht unverdient mit 1:0. William Besse hatte schon nach nur 35 Sekunden eingenetzt.

Zu Beginn des zweiten Drittels zeigten die Tigers dann wieder ihr wahres Gesicht und zogen das Spiel auf ihre Seite. T.J. Mulock glich mit einem verdeckten Schuss aus (24.) und nach einer starken Kombination drückte Kael Mouillierat die Scheibe zur Führung über die Linie (27.). Als die Tigers dann alles im Griff zu haben schienen, schenkten sie den Gastgebern den neuerlichen Ausgleich, indem ein Pass von Benedikt Schopper am Schlittschuh von Mike Connolly abprallte und Daniel Pietta die freiliegende Scheibe aufnehmen konnte und sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ (30.). Doch Travis Turnbull sorgte dafür, dass die Tigers doch noch mit einer Führung in die zweite Pause gingen, indem er vors Tor zog und aus spitzem Winkel zum 3:2 traf (37.).

Als Travis Turnbull und Max Renner gleichzeitig eine Strafe absitzen mussten, hatte Krefeld zu Beginn des Schlussabschnitts zwei Minuten lang zwei Mann mehr auf dem Eis. Die Tigers überstanden die Unterzahlsituation aber ohne weiteren Gegentreffer. In der Folge blieben die Pinguine jedoch das gefährlichere Team und hatten die eine oder andere Möglichkeit zum Ausgleich - und 1:04 Minute vor dem Ende nutzten sie dann auch eine davon durch Chad Costello, als sie ihren Goalie Jussi Rynnäs schon vom Eis genommen hatten.

In der Overtime gab es zwar drei Strafen - zwei gegen Straubing und eine gegen Krefeld - aber keine Tore. Somit fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Bitter: Da Jeremy Williams auf der Strafbank saß, fehlte den Tigers ihr sicherster Penalty-Schütze. Dennoch setzten sich die Tigers dank der Treffer von Travis Turnbull und Chase Balisy im Shootout durch. Auf Krefelder Seite hatte nur Jeremy Welsh getroffen.

Am Dienstagabend (19.30 Uhr) steht nun das absolute Spitzenspiel an. Die Tigers empfangen als Tabellenzweiter den Ersten EHC Red Bull München. Mit einem Drei-Punkte-Sieg am Pulverturm können die Tigers dabei die Münchner an der Tabellenspitze dank der besseren Tordifferenz ablösen.

 

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