3. Liga Wunschtrainer: Timo Rost trainiert Erzgebirge Aue

Timo Rost gibt ein Fernsehinterview. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Die Verkündung des Namens Timo Rost als neuer Trainer des FC Erzgebirge Aue war alles andere als ein Überraschung. Nun muss der neue Chef sich ein Team zusammenstellen, mit dem der angestrebte sofortige Wiederaufstieg gelingen kann.

Der Neubeginn beim FC Erzgebirge Aue kann beginnen, und er hat seit Samstag einen Namen: Timo Rost. Der schon seit längerem als neuer Cheftrainer beim abgestiegenen Fußball-Zweitligisten gehandelte 43-Jährige unterschrieb am Freitagabend bei den Sachsen seinen Vertrag. Für wie lange, ist noch nicht bekannt. Nachdem sich bei den Veilchen in den vergangenen Jahren aber die Trainer ständig die Klinke in die Hand gaben, setzt man nun voraussichtlich auf Kontinuität. Und dafür steht Rost, der mit der SpVgg Bayreuth gerade den Aufstieg in die 3. Liga geschafft hat und nun mit den Sachsen gegen seinen ehemaligen Verein spielen wird.

"Wir sind sehr froh, dass uns diese wichtige Personalentscheidung gelungen ist und wir nun Planungssicherheit haben. Timo hat als einstiger Spieler und jetziger Trainer einen großen Erfahrungsschatz und das Können, hier in Aue eine gute und erfolgreiche Arbeit zu leisten", sagte Aues Präsident Helge Leonhardt.

Dem Vernehmen nach müssen die Erzgebirger an die Franken eine ordentliche Ablösesumme überweisen, denn durch den Aufstieg verlängerte sich Rosts Vertrag in Bayreuth automatisch. Immerhin müssen sie wohl den scheidenden Trainer Pavel Dotchev nicht entschädigen. Der Sportdirektor hatte immer betont, dass er nur kommissarisch bis zum Saisonende für den Trainerposten zur Verfügung steht und sich dann wieder um die Strategie kümmern will. Leonhardt hatte jedoch in einem Statement kürzlich verkündet, dass schnellstens die Frage des Trainers und der sportlichen Leitung geklärt werden müsse, was zumindest Fragen um den Verbleib von Dotchev aufwarf.

Rost hatte lange überlegt, ob er den Schritt nach Aue geht. "Die Entscheidung stand bis zuletzt auf der Kippe", wird er auf der Homepage der Bayreuther zitiert. Erst finale Gespräche mit dem Geschäftsführer der Spielvereinigung, Wolgang Gruber, hätten den Weg frei gemacht. "Ich kenne Aue noch aus meiner aktiven Zeit bei Energie Cottbus. Hier gibt es eine tolle Fangemeinde und enorm große Fußballtradition. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und auf die neue Herausforderung, die vor mir steht", sagte Rost und blickte noch einmal kurz zurück: "Ich darf mich bei allen hier bedanken", sagte er an die Adresse der Bayreuther gerichtet.

Als Spieler war Rost unter anderen beim 1. FC Nürnberg, VfB Stuttgart, Austria Wien, Energie Cottbus und RB Leipzig aktiv. Seine Trainertätigkeit führte ihn zum FC Amberg, zur SpVgg Greuther Fürth II und SpVgg Bayreuth.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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