3. Liga 1860 München quält sich in doppelter Überzahl

Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Der TSV 1860 München ist nach einem Zittersieg bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg zurück im Aufstiegskampf der 3. Fußball-Liga. Die "Löwen" hatten am Sonntag mehr als 30 Minuten zwei Feldspieler mehr auf dem Platz, retteten das 2:1 (2:1) aber nur gerade so ins Ziel. Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner verkürzte nach einem am Ende hitzigen Duell den Rückstand auf Relegationsplatz drei auf sechs Zähler und hat ein Spiel weniger als der Dritte Eintracht Braunschweig noch in der Hinterhand.

Der Freiburger Kapitän Sandrino Braun-Schumacher sah in der 14. Minute nach einer Notbremse gegen Marcel Bär die Rote Karte. Den anschließenden direkten Freistoß versenkte Richard Neudecker (16.) flach unter der in die Höhe springenden Mauer. Das sehenswerte 2:0 durch eine Direktabnahme von Yannick Deichmann (32.) bereitete Neudecker noch vor.

Überraschend fiel der Anschlusstreffer durch Emilio Kehrer (38.), der gegen den beim Herauslaufen zu zögerlichen "Löwen"-Schlussmann Marco Hiller erfolgreich war. Kurz nach dem Seitenwechsel zeichnete sich Hiller aber gleich zweimal als Retter aus.

Auch nach der Gelb-Roten Karte gegen Sascha Risch (57.) taten sich die Münchner gegen aufopferungsvoll rackernde Freiburger schwer. Stefan Lex scheiterte in der 63. Minute noch am Pfosten.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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