24-Stunden-Betreuung in der Pflege Kommen Pflegerinnen noch ins Land?

Einer pflegebedürftigen älteren Dame wird das Essen von einer Pflegekraft gegeben. Im Landkreis Cham werden viele Senioren zu Hause von osteurpäischen Pflegerinnen betreut. Foto: Kleinschmidt/dpa

Pflegekräfte aus Osteuropa betreuen im Landkreis Cham Hunderte älterer Menschen - oft auch rund um die Uhr. Bleiben einige der 24-Stunden-Pflegekräfte jetzt zu Hause? Droht wegen der geschlossenen Grenzen gar eine Versorgungslücke? Wir haben nachgefragt beim IWO Ambulanten Pflegedienst in Cham, der in der Region ambulante und 24-Stunden-Pflege anbietet. "Die Situation ist tatsächlich schwierig, aber durch gute Organisation und viele Gespräche mit den Angehörigen ist vieles zu schaffen", sagt Geschäftsführerin Iwona Piontek. Mit den Betreuerinnen, die zu Hause bei den Pflegebedürftigen arbeiten und wohnen, läuft aktuell alles nach Plan. Die Mitarbeiterinnen befolgen die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, Patienten und Angehörige sind über alle Maßnahmen informiert. "Einige unserer Mitarbeiterinnen bleiben jetzt auch länger als vorgesehen, um ihre Vertretungen, die anreisen, nicht in Bedrängnis zu bringen", sagt Piontek.

In ihrem Unternehmen wechseln sich die 24-Stunden-Kräfte alle sechs Wochen ab, jeweils zwei Betreuerinnen kümmern sich um einen Patienten. Busse bringen die Pflegerinnen nach Polen und zurück in den Landkreis. Da die Busse nicht mehr durch Tschechien fahren können, läuft die Route über Ostdeutschland nach Bayern. Die Fahrt ist dann freilich länger, und in den Bussen muss ab sofort jeder zweite Sitz frei bleiben. "Die Busse sind nur mehr halb gefüllt, es ist leider unvermeidlich, dass dadurch die Kosten etwas steigen werden", sagt die Geschäftsführerin.

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