Die Adler aus Mannheim bleiben ein gern gesehener Gast am Straubinger Pulverturm: Die Tigers gewannen gegen den Meisterschaftsfavoriten am Mittwochabend mit 2:1.

Die heimischen Tigers setzten sich am Mittwochabend in der Deutschen Eishockey-Liga knapp mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gegen den Meisterschaftskandidaten durch und sicherten sich damit nicht nur ihren siebten Erfolg aus den jüngsten acht Heimpartien gegen die Adler, sondern auch gegnerunabhängig ihren vierten Sieg in Serie in eigener Halle. Das Team von Head Coach Tom Pokel kontrollierte dabei die ersten 40 Minuten der Begegnung und rettete den Dreier im Schlussdrittel gegen verbesserte Mannheimer mit viel Leidenschaft über die Ziellinie.

Brandt corona-positiv

Ohne den positiv auf das Coronavirus getesteten Marcel Brandt gingen die Tigers in das Duell gegen Mannheim. In Abwesenheit des Defenders, für den die Infektion mit Blick auf eine potenzielle Olympia-Teilnahme zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt kommt, bekamen die Gäubodenstädter indes rasch eine goldene Chance serviert. Ein überhartes Einsteigen von David Wolf, der sich vor dem Straubinger Tor einen Stockcheck zum Kopf von Cody Lampl leistete, bescherte dem Nationalstürmer nämlich bereits in der fünften Minute eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und den Tigers ein fünfminütiges Powerplay. Und tatsächlich nutzten die Gastgeber dieses bereits nach 27 Sekunden zum 1:0, als Verteidiger Brandon Manning mit einem strammen und für Adler-Goalie Dennis Endras erst spät zu sehenden Schuss seinen allerersten DEL-Treffer überhaupt erzielte.