200er-Marke in Domažlice überschritten Woher kommt die hohe Zahl an Infizierten?

Am Wandergrenzübergang Brombeerriegel steht zur Kontrolle ein tschechisches Polizeiauto. Foto: Reitmeier

Die Zahl der auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in der Region Domažlice steigt und steigt. Seit Montag hat sie nun schon die 200er-Marke überschritten (Stand Montag um 14 Uhr: 204). Besonders schwer betroffen ist die Stadt Domažlice, die zwei Drittel der Infizierten in der Region zählt. Mittlerweile sind auch schon zwei Todesfälle zu beklagen. In der Region Domažlice werden auch innerhalb des Bezirks Pilsen die mit Abstand am meisten Fälle verzeichnet. Als Hotspot wird momentan die Hauptstadt Prag mit 1.161 Infizierten gesehen.

Die hohe Zahl der Infizierten hat in Domažlice, der Partnerstadt von Furth im Wald, großes Rätselraten ausgelöst. Als eine der Ursachen für den sprunghaften Anstieg war der traditionelle Chodenball am 7. März im Saal des Kulturhauses angesehen worden. Das wiederum glaubt Petra Kutova, Chefin der Tageszeitung Domažlick´y Deník, nicht. "Ich denke, dass der Chodenball kein Infektionszentrum war. Der Ball war am 7. März, und die große Zahl der Infizierten ist seit dem 1. April gestiegen. Seitdem sind mehr als zwei Wochen Inkubationszeit vergangen". Auch der Pressesprecher des Rathauses Domažlice, Josef Babor, weiß von diesen Behauptungen, sieht sie allerdings nicht bestätigt.

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