200. Ausgabe der Freistunde-Zeitung Ein Gespräch über Wünsche mit der besten Freundin

Mathilde und Veronika lieben das Reisen. Auf dem Foto sind sie auf der Insel Cát Bà in Vietnam. Foto: privat

Beim Thema Wünsche denkt Veronika Gruber sofort an ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Mathilde. Sie ist eine Person mit richtig vielen Wünschen. Veronika hat mit ihr über drei ihrer wichtigsten gesprochen.

Veronika: Einer deiner Träume ist es, beruflich in der Entwicklungshilfe aktiv zu werden. Wenn du einen Wunsch frei hättest, um die Welt zu verbessern, welcher wäre das?

Mathilde: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn es gibt sehr viele Sachen, die verbessert werden sollten auf dieser Welt. Mein Wunsch wäre, das Verständnis und die Empathie der Menschen zu schulen, um die zwischenmenschliche Unterstützung und Toleranz auszubauen. Wer weiß, vielleicht könnten in Zukunft mal alle deutschen Schüler ein Austauschjahr in einem Entwicklungsland Afrikas oder Lateinamerikas machen, um den eigenen Wohlstand besser wahrzunehmen und in Zukunft daran zu arbeiten, alle Ressourcen dieser Welt fairer zu verteilen und besser wertzuschätzen.

Veronika: Das Austauschjahr ist eine super Idee, denn damit würden Diskussionen über Integration, internationale Zusammenarbeit und Solidarität eine ganz andere Grundlage bekommen. Welcher ist der wichtigste Wunsch, den du dir in den vergangenen Jahren erfüllen konntest?

Mathilde: Das ist leicht, das Reisen! Was ich schon für Wunder der Natur entdeckt habe – ob riesige Wasserfälle und Canyons in Argentinien und den USA, exotische Tiere und Früchte in Paraguay und Mexiko, strahlende Strände und dichte Wälder in Vietnam und Thailand. Da waren Sachen dabei, die meine wildesten Träume übersteigen. Und das Allerschönste waren dabei die Begegnungen, die mich wachsen haben lassen und meinen Horizont unheimlich erweitert haben.

Veronika: Geht mir genauso! Das Reisen ist ebenfalls eine der größten Bereicherungen für mich. Zum Schluss darfst du noch einen Essenswunsch äußern. Was soll’s heute Abend in unserer WG zu Essen geben?

Mathilde: Pizza! Mit selbstgeerntetem Rucola und leckeren Pilzen nach traditionell italienischem Rezept: Mehl, Wasser, Olivenöl, Salz und Hefe für den Teig und Tomatensoße, Basilikum, Oregano, Olivenöl und Salz für die Soße. Und ganz wichtig: Nur Mozzarella kommt als Käse obendrauf! Eventuell heute Abend noch etwas Gorgonzola ... Jetzt habe ich Hunger.

Veronika: Oh ja, das kling gut! Das sind die Vorteile, wenn man mit einer Italienerin zusammenlebt. Und dazu dann noch ein gutes Bier.

Veronika Gruber (23, aus Passau):

Mein größter Wunsch ist eine Welt frei von Diskriminierung jeglicher Art. Mein zweitgrößter Wunsch ist, dass irgendwann nach der Pandemie wieder guten Gewissens Festivals stattfinden können.

 

Hier findest du alle Texte aus der 200. Ausgabe der Freistunde-Zeitung.

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