2. Liga Darmstadt nach Pleite in Nürnberg: "Bedeutet gar nichts"

Matthias Bader (l-r), Morten Behrens, Andre Leipold und Fabian Holland von Darmstadt gehen nach dem Abpfiff über den Rasen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Darmstadt 98 muss im Aufstiegskampf einen Rückschlag hinnehmen. Die Niederlage in Nürnberg tut weh, wirft die Hessen aber nicht um. Jetzt kommt Tabellenführer Schalke.

Mit leeren Händen machten sich die frustrierten Profis des SV Darmstadt 98 nach dem 1:3 (0:1) im Verfolgerduell der 2. Fußball-Bundesliga beim 1. FC Nürnberg auf den Heimweg. "Die Niederlage ist extrem bitter. Wir haben über 90 Minuten ein ganz ordentliches Spiel gezeigt, konnten uns aber nicht belohnen", sagte Kapitän Fabian Holland.

Während die "Club"-Spieler mit ihren Fans am Samstagabend noch lange den Erfolg in einem packenden Spiel feierten, hakte Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht den Rückschlag im Aufstiegskampf schnell ab. "Natürlich sind wir frustriert über das Ergebnis, auf der anderen Seite kann man aufgrund des Geleisteten meiner Mannschaft positiv nach vorne blicken. Unser Auftritt macht massiv Mut für das, was in den kommenden Wochen kommt, weil sich meine Mannschaft brutal stabil zeigt", sagte der 48-Jährige.

Fünf Spieltage vor Saisonende mischen die Lilien als Tabellenvierter weiter im Aufstiegsrennen mit. Der Rückstand zum FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz beträgt lediglich einen Punkt. Und zu Spitzenreiter FC Schalke 04, der am Ostersonntag in Darmstadt gastiert, sind es auch nur zwei Zähler. "Locker bleiben und weiter bei der Musik sein. Jetzt freuen wir uns auf Schalke", sagte Lieberknecht. Und Holland pflichtete bei: "Es ist noch nichts passiert, wir haben noch immer eine gute Ausgangsposition und sind mittendrin."

Vor rund 30 000 Zuschauern geriet Darmstadt in der 43. Minute durch ein Kopfballtor von Nikola Dovedan in Führung, die Luca Pfeiffer (58.) egalisierte. Doch in der Schlussphase entglitt den Hessen noch der Teilerfolg. Nürnbergs Joker Lukas Schleimer (82.) traf per Kopf, ehe ein Eigentor von Andre Leipold (90.+6) die endgültige Entscheidung brachte. "Leider haben wir zwei Standard-Gegentore bekommen", befand Lieberknecht. "Das darf uns nicht passieren", sagte Pfeiffer und fügte kämpferisch hinzu: "Wir haben heute drei Punkte verloren, das bedeutet für den Saisonausgang aber noch gar nichts."

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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