2. Hockey-Bundesliga IHC Atting mit Personalsorgen vor Spitzenspiel

Tim Bernhard hat in dieser Saison bislang berufsbedingt noch keinen Einsatz für den IHC Atting absolviert. Gegen Merdingen wird sich dies am Samstag aber ändern. Foto: fotostyle-schindler.de

Für den IHC Atting geht es in den Endspurt der Zweitliga-Hauptrunde. Vier Spiele vor Schluss sind die Wölfe klar auf Playoff-Kurs. Gelingt im letzten Heimspiel gegen den HC Merdingen am Samstag (17.30 Uhr) ein Sieg, ist die Endrunde so gut wie sicher.

Denn von zehn Spielen haben die Wölfe nur eines verloren - vor vier Wochen auswärts in Merdingen. Dafür wollen sie nun Revanche nehmen. Das Spiel steht allerdings unter keinen ganz so guten Vorzeichen. Denn der Kader hat sich nach dem klaren 11:4 in Spaichingen im Laufe der Woche aus verschiedenen Gründen (Erkrankungen, Verletzungen) ausgedünnt.

Röthke und Bernhard geben Saisondebüt

Der Trainer muss daher etwas improvisieren, denn er wird wohl erst am Spieltag sagen können, wer auflaufen kann. Sicher fehlen werden weiter Elias Decker sowie Thomas Bauer und Maximilian Kettl. "Die Situation kommt für uns zur Unzeit, aber wir müssen eben das Beste daraus machen." Immerhin: Der breite Kader, zu dem auch einige Juniorenspieler zählen, macht sich nun bezahlt.

Zwei Akteure werden auch ihr Saisondebüt geben: Neben Tim Bernhard (fehlte bisher beruflich) wird auch René Röthke erstmals seit der Saison 2016 wieder seine Skates für den IHC schnüren. Der Eishockeyprofi in Diensten des Deggendorfer SC spielte zwischen 2013 und 2016 schon für die Wölfe. "Die beiden haben von unserer Situation gehört und haben sich angeboten, wofür wir sehr dankbar sind", sagt Amann.

Gegner in guter Form

Die Merdinger waren zuletzt gut in Form, besiegten neben den Wölfen auch Krefeld (20:6), Hilden (18:5), Kaarst (14:10) und Deggendorf (21:5) deutlich. Allerdings hatten sie zu Beginn der Saison geschwächelt und liegen deshalb aktuell acht Punkte hinter den Attingern.

 
 
 

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